Archiv für September 2008

BLOCK’s Einleitungswort

Sonntag, 28. September 2008

” Wer die Privilegium tötete, wäre der Weltheiland”

Wenn ein Hundefreund im Vereinsleben aneckt, beeinflusst dies indirekt das Leben der ganzen Familie - nicht nur was die Bewältigung des praktischen Alltags anbelangt, sondern vor allem auch in Bezug auf die Gedanken und Gefühle aller Sportfreunde sowie der Vereins -Gemeinschaftsbeteiligten.

Diese Web - Seiten sind für diejenigen Mitglieder geschrieben, die zum einen als nahestehendes Mitglied oder gar als Führungskräfte gefordert sind und helfen wollen oder sollen bzw. sollten, zum anderen aber selbst von der neuen Situation ge- bzw. betroffen sind.

Als Mitglied einer Vereinsgemeinschaft müssen Sie sich mit einer Vielzahl von neuen und unbekannten Dingen auseinandersetzen. Gleichzeitig drängen sich ihnen ungewohnte, bisher vermutlich nicht gekannte Gedanken und Gefühle auf. Sie stehen plötzlich vor der Situation, die Doppel- und Dreifachaufgabe von Berufstätigkeit, Familie und gesellschaftlichem Vereinsleben bewältigen zu müssen.

Dies kann sehr belastend sein und manch einer mag die Vereinslage zumindest zeitweise als chaotisch empfinden. Viele werden sich in dieser Situation vielleicht auch allein gelassen fühlen.

Zögern Sie nicht, Hilfe anzufordern und anzunehmen selbst dann nicht, wenn Sie bisher noch keine Vereinsintrigen bzw. insbesondere Praxisunterstützung bekommen haben sollten. Es wird nicht nur zu Ihrem eigenen Vorteil sein, sondern auch dem Gemeinschaftssinn eines Vereins nützen.

Je besser Sie die Praxisprobleme bewältigen, desto mehr wird ein Vereinskamerad davon profitieren.

EUER SACHKUNDE HUND DE

SV/LG/10 Landesgruppen Fährtenhundprüfung

Freitag, 26. September 2008

SV/OG Hütschenhausen Nicht zweit, sondern “vorrangig“ sollte von den Rheinlandpfälzer Schäferhundfreunden die Landesgruppen-Fährtenhund Prüfung bedacht werden, die am 18. und 19. Oktober in Hütschenhausen durchgeführt wird. Hier handelt es sich immerhin um eine der schwersten Spezialprüfungen die unser Freund „Schäferhund“ abzulegen hat. Schon immer gab es Stimmen, die negativ zur Fährtenarbeit eingestellt waren und heute noch sind. In diesem Zusammenhang sei daran erinnert, dass unser Hund durch seine Nasenarbeit sehr populär geworden ist -sei es als Spürhund bei den Diensthundehaltenden Behörden, als Rauschgift- oder Sprengstoffsucher oder auch als Lawinenhund, wobei sein Einsatz als Rettungshund nicht unerwähnt bleiben darf.

Immerhin ist die Fährtenhundprüfung zur „Oberstufe“ der Leistung zu rechnen. Versäumt wird es die Wertigkeit besonders treffend und anschaulich von den Verantwortungsträgern gebührend darzustellen. Es sollte zu den Selbstverständlichkeiten eines jeden SV-Mitgliedes gehören, diese Landesgruppenveranstaltung zu besuchen. Hier kann er Fährtenarbeit in Vollendung erleben; Hund’e die “fährtenrein“ arbeiten, die sich weder von begangenen Straßen, noch von Fremdfährten beeindrucken lassen. Die Ortsgruppe Hütschenhausen hat sich gut auf den Besuch vieler Sportsfreunde vorbereitet. Ihre Mühen sollten gelohnt werden.

Also: Auf nach Hütschenhausen zur LG-Fährtenhundprüfung.

Nicht immer arme Hunde

Donnerstag, 25. September 2008

Sehr häufig sieht man in den Städten Obdachlose, die von Hunden begleitet werden. Viele Menschen haben großes Mitleid mit diesen Hunden, da diese ihrer Meinung nach kein schönes Leben führen.

Aber geht es diesen Hunden wirklich so schlecht?

Um dies zu beurteilen, muss man sich das Le­ben dieser Hunde genauer anschauen. Zunächst einmal haben sie ein Privileg, das die meisten Hunde in unseren Haushalten nicht mehr haben: Sie sind den ganzen Tag mit ih­rem Menschen zusammen. In einer Zeit, in der im­mehr Menschen als Single leben, eine Zeit, in der das Geld immer knapper wird, sodass in einer Familie beide Partner arbeiten müs­sen, ist das Erste, das viele Hunde heutzu­tage lernen müssen, alleine zu bleiben. Und zwar in der Regel vier bis acht Stunden, und manchmal leider sogar noch länger. Nicht alle Hunde haben damit große Probleme, doch gibt es viele, die ihre Frustration in Zerstreungswut umsetzen. Oder der Hund zeigt seine Angst und Hilflosigkeit darin, dass er stundenlang bellend oder heulend hinter der Tür sitzt, manchmal vor Angst zitternd und hechelnd. Alle diese Probleme bleiben den Hunden der Obdachlosen erspart, denn egal, woh­in auch immer der Obdachlose geht, sein Hund ist mit dabei!

Friedlich, auch ohne Festes Heim

Wenn man diese Hunde genauer beobachtet, stellt man fest, dass die Beziehung, zwischen Mensch und Hund hier in der Regel stimmt. So gibt es kaum Problemhunde, die Tiere verstehen sich gut mit Menschen, sind gut sozialisiert mit anderen Hunden, laufen auch im dichtesten Stadttreiben nicht weg und orientieren sich immer an ihrem Men­schen. Wie kommt das?

Die Obdachlosen haben in der Regel eine vernünftige Auffassung ihren Hun­den gegenüber:

Die Hunde sind ihre Begleiter, sie erhalten Ansprache und Aufmerksamkeit, aber sie werden nicht vermenschlicht. Hat ein Obdach­loser einmal genügend Essen zur Verfügung, bekommt der Hund selbstverständlich etwas davon ab. Würde der Hund aber nach dem Essen schnappen, würde er im gleichen Augenblick korrigiert werden.

Dazu ist Essen einfach zu kostbar. Und das macht eben gute Hundeerziehung aus: Teilen von Res­sourcen, aber direkte Korrektur, wenn ein Verhal­ten nicht gewünscht ist. Und die Korrektur muss an­gemessen sein. Warum sollte man dem Hund noch stundenlang böse sein? Hat er sich zurückgezogen, kann es sein, dass er am Ende doch noch den letzten Rest des Essens bekommt. Hunde sind nicht nachtragend. Und warum übertrieben Gewalt einsetzen? Stimmt die Beziehung zwischen Mensch und Hund, reicht eine artgerechte Korrektur z.B. durch einen Nackenstoß, also einen festen Stups in die Hals-Nacken-Gegend. Da bentigt man kein Stachel-oder Stromhalsband!

Zudem erwartet der Obdach­lose von seinem Hund in der Regel auch nicht mehr, als dieser geben kann. Er ist für ihn Ansprechpartner in einsamen Zeiten, Wärmequelle in der Kälte und Alarmanlage, falls Gefahr in der Nacht droht. Der Hund muss nicht irgendwelche Tricks erlernen oder besondere körperliche Merkmale aufweisen.

KRANKHEITSVORSORGE IST EIN PROBLEM

Aber es gibt natürlich auch Nachteile: Die medizi­nische Versorgung der Hunde ist in der Regel relativ schlecht, denn dazu reicht das Geld oft nicht. Und wenn es dann keine unentgeltliche Versorgung gibt, werden Wunden lediglich notdürftig verbunden, Impfungen, Entwurmungen, alle wichtigen Vorsorgeleistungen eingespart. Daher ist es sehr sinnvoll, dass in einigen Städten bereits mobile Tierärzte diese Tiere kostenlos behandeln, impfen und ver­sorgen. Ein weiteres Problem ergibt sich im Winter, wenn es einfach zu kalt ist, um die Nächte im Frei­en zu verbringen. Nicht viele Einrichtungen, an die Obdachlose sich in einer solchen Zeit wenden, er­lauben ihren Besuchern, Hunde mitzubringen. Aber wohin dann mit dem Hund? Viele Obdachlose bleiben aus diesem Grund draußen, sie nehmen lieber Erfrierungen in Kauf, als ihren treuen Begleiter allei­ne auf der Straße zurückzulassen.

Hier besteht noch Handlungsbedarf!

WENN HUNDE ZU BETTLERN WERDEN

Und wann ist die Hundehaltung von Obdachlosen als negativ anzusehen? Immer dann, wenn aus dem Leid der Hunde Geld gemacht werden soll. Wenn also der saubere Welpe kurz angebunden auf der Decke liegt und sich nicht wegbewegen kann oder der dreibeinige Hund mit dem Hut herumgehen muss, um doch ein paar Euro lockerzumachen. Dann wird der Hund Mittel zum Zweck, und dies sollte man auf keinen Fall unterstützen.

Glücks Regeln

Dienstag, 23. September 2008

Freude am Leben kommt nicht von selbst!

Die sechs Glücks - Regeln Was macht einen Menschen zufrieden, hält ihn körperlich und geistig fit? Hier die sechs Geheimnisse des Glücks. 1. Keine Feindseligkeiten Hören Sie auf, andere Menschen zu beschuldigen oder sich von anderen hereingelegt oder übervorteilt zu fühlen. Bitterkeit, Zorn und Feindseligkeit gelten von alters her als Todsünden. Medizinisch gesehen auf jeden Fall richtig. 2. Nie die Hoffnung aufgeben Verluste, Trennungen, ein Fehlschlag - akzeptieren Sie die Dinge, die Sie nicht ändern können, und verstehen Sie sie als eine Herausforderung. Wenn die Kollegin bei der Beförderung vorgezogen wurde - überlegen Sie, wofür dies gut sein kann: Wollten Sie nicht sowieso mal über Ihren Berufsweg nachdenken? 3. Verantwortung übernehmen Lassen Sie sich nicht von Ereignissen überrollen. Statt dessen: Raus aus der Opferrolle, nehmen Sie Einfluss auf das, was mit Ihnen geschieht. Beispiel: In Ihrer Firma werden Planstellen gestrichen. Sprechen Sie mit dem Chef, gehen Sie zur Gewerkschaft oder zum Betriebsrat. 4. Gefühle zeigen Gefühle, die nicht rausdürfen, werden zu einer Art Gift im Körper-wie Abfall, den man nicht los wird. Lernen Sie zu spüren, was in Ihnen vorgeht. Und drücken Sie Ihre Gefühle in dem Augenblick aus, wo sie da sind. Sagen Sie: > Ich ärgere mich , wenn Sie sich ärgern. 5. Sinn für Humor Wenn Sie jemals erlebt haben, wie schön sich Ärger in einem Lachen auflösen kann, dann wissen Sie es: Humor ist ein erstklassiger Glücks - Faktor.
6. Selbstlosigkeit Für sich selbst sorgen ist gut. Anderen etwas geben zählt ebenso. Und es kommt meistens zurück. Freiwillig. Rückhalt und Unterstützung in einer liebvollen Umgebung sind wichtige Gesundheitsfaktoren.

…weil’s um den HUNDESPORT geht

Stoss Seufzer eines Hundes

Montag, 22. September 2008

Ein Hund beklagte sich zu Recht, er meint, die Menschen wären schlecht! Kaum auf dem Platz, geht es schon los, “Fuß - Platz-Voran und Hol’s zuerst mit Herrchen, dann in der Gruppe, doch mir als Hund ist das doch schnuppe! Ich möchte lieber toben - spielen, mit Artgenossen ach so vielen! Doch steht ein Mann da so herum, der nimmt so’n bisschen Spielen krumm, im Dienst versteht der keinen Spaß, da wird sogar mein Herrchen blass! Zu Weihnachten wünsch ich nichts weiter- an die Leine mal, den Übungsleiter!


Heute weiß jeder, dass die Hundevereine dringend Mitglieder brauchen. Das Argument “Rassevergleich Deutscher Schäferhund – Bernhardiner” – war und ist hier weltfremd. Gute Absicht ohne Sachverstand kann in der Vereinsführung ein Verhängnis sein. Und gute Absicht ohne Erfahrung ist Dummheit.