Archiv für Mai 2009

Erlkönigs Hundeführer

Mittwoch, 27. Mai 2009

Wer schleicht so früh durch Feld und Flur? Es ist der Hundeführer auf der Spur. Noch führt er den Hund sicher, noch führt er ihn gut, noch ist keine Prüfung, noch hat er Mut.


Doch ist dann die Prüfung, der Richter sieht zu. Wo bleibt da der Schneid, wo bleibt da der Mut? Der Hund denkt sich sicher, was ist da bloß los? Mein Führer der zittert, als säß er in Erlkönigs Schoß.

Und kommt dann als nächstes die Unterordnung dran, da wird es noch ärger, da schaut ihn euch an! Der Kragen zu eng wird, das Hemd klebt ihm an, den Hund jedoch störts nicht, er weiß was er kann.

Und ist er nicht willig, ‘s geht nicht mit Gewalt, der Richter, er weiß es, doch ihn lässt es kalt. 0 Richter, o Richter, hast Du es gesehn? Soeben war‘s prima, das musst Du verstehn.

Dem Richter dem grauset, er verlangt den Apport. Dem Hund es nicht recht ist, sucht sich einen Ort, wo still er das Bein hebt, wo schnüffeln er kann, der Hundeführer ist machtlos, der arme Mann.

Doch kommt dann der Schutzdienst als letztes dran, da fühlt er sich besser, da fühlt er sich als Mann. Sein Hund hat viel Schärfe, er weiß es genau, und, ist ihm im Magen auch noch etwas flau.

Und wird ihm zum Abschluss dann gratuliert, dann sagt er: “Ich war ja so sicher, mein Hund hat‘s gespürt. Es konnte nichts schief gen, auch nicht bei Sturm und Wind, denn mein Hund und ich sind wie Vater und Kind.

Schule für Hundewelpen

Montag, 25. Mai 2009

Dass man mit der Erziehung eines Hundes‚ nicht erst anfängt, wenn der Hund aus gewachsen ist, weiß inzwischen fast jeder Hundehalter. Angebote für Welpen und junge Hunde findet man inzwischen überall. Aber ist es überhaupt sinnvoll, mit seinem Welpen eine Welpengruppe zu besuchen? Und worauf sollte man bei der Auswahl einer Welpengruppe achten?

In der Regel kommt der Welpe in der achten oder neunten Woche zu seinem neuen Halter. Bis zu diesem Zeitpunkt konnte er täglich mit seinen Geschwistern und der Mutter spielen und so wichtige Elemente des hündischen Sozialverhaltens kennenlernen. Mimik, Laute, Körperhaltungen, die Anwendung all dieser Elemente muss ein junger Hund erst erlernen. Die Muskeln für die Ausführung der Bewegungen sind zwar schon relativ früh vorhanden, in welcher Situation jedoch welche Bewegung angebracht ist, lernt der Welpe erst durch das Miteinander mit seinen Geschwistern und der Mutter. Daher ist es wichtig, dass der Welpe weiterhin gut sozialisierten erwachsenen Hunden und den und zu gleichaltrigen Welpen hat. Erwachsene Hunde hat man eventuell noch in seinem Bekanntenkreis, aber wer kennt schon mindestens drei etwa gleichaltrige Welpen? Diese Möglichkeit findet man in einer Welpengruppe.

VÖLLIG LOSGELÖSTES SPIELEN Da der Welpe später nicht nur mit Hunden der gleichen Rasse zu tun haben wird, sollte man darauf achten, dass in der Welpengruppe immer verschiedene Rassen vorhanden sind. So erfährt der Welpe, dass andere Hunde unterschiedliche Bewegungs- und Kommunikationsformen haben, und kann so Hunde anderer Rassen besser einschätzen. Allerdings sollten die Größenverhältnisse stimmen, ein kleiner Chihuahua-Welpe etwa kann beim wilden Spiel mit dem Rottweiler-Welpen schnell verletzt werden. Bevor es in der Welpengruppe aber mit dem Toben losgeht, sollten alle Welpen sich erst auf ihren Menschen konzentrieren. Eine kleine Übung wie „Sitz“ oder „Schau mich an“ reicht schon aus, bevor es zur Belohnung mit dem Spiel mit den anderen Welpen losgehen kann. Beim Spiel dürfen die Welpen weder Halsband noch Geschirr tragen, denn so eine Toberei kann manchmal ganz schön wild werden - und auch ein Welpenzähnchen ganz schön spitz sein. Die Verletzungsgefahr wäre einfach zu groß.

GUT GERÜSTET FÜRS SPÄTERE LEBEN Die Anzahl der Welpen in einer Welpengruppe darf, nicht zu groß sein, ideal sind vier bis sechs Welpen. Auch das Gelände darf nicht zu groß sein, denn dann ist man im Notfall nicht schnell genug bei den Hunden. Allerdings sollte das Gelände so groß sein, dass es auch einmal eine Rückzugsmöglichkeit für einen Hund bietet, der sich bedrängt fühlt. Die zugehörigen Menschen sollten auf jeden Fall immer in der Welpengruppe dabei sein, denn das Spiel der Hunde muss immer genau beobachtet werden. Wird es zu wild und schaukelt sich hoch oder wird ein Hund immer wieder von mehreren bedrängt, so dass er sich unwohl fühlt, sollte man die Streithähne kurz trennen. Während der Welpenstunde sollte es immer wieder einmal eine Spielpause geben. Auch die Gewöhnung an unbekannte Reize macht eine gute Welpengrupp aus. Dabei ist es egal, ob es sich etwa um einen Durchgang aus Flatterbändern, einen Spieltunnel, einen Bodenrost oder eine mit Bällen gefüllte Muschel handelt. Nach dem Besuch einer Welpengruppe ist Ihr Welpe gerüstet für den Start ins Leben und hatte in den ersten Wochen mit Ihnen zusammen bereits viele tolle Erlebnisse.

Früh übt sich: Welpenspielgruppen sind wichtig, um im Miteinander mit gleichaltrigen Hunden zu lernen, welche Bewegung in welcher Situation angebracht ist.

PFERD UND HUND

Samstag, 23. Mai 2009

Gerade in ländlichen Gegenden sieht man immer wieder Reiter, die auf ihren Ausritten von Hunden begleitet werden. Nicht immer aber ist die Kombination Pferd-Hund so unproblematisch. Was kann man tun, wenn der Hund Angst vor dem großen Tier hat? Was ist, wenn er das Pferd verbellt oder - noch schlimmer - es sogar jagen möchte? Und was, wenn der Hund auf Ausritten nicht mitgenommen werden kann, weil er sobald Frauchen oder Herrchen auf dem Pferd sitzen, die Ohren auf Durchzug stellt?

Harmonisches Trio: Wenn Pferd und Hund aneinander gewöhnt sind, machen gemeinsame Ausritte allen Beteiligten Spaß.

Zunächst einmal: Ein Pferd gehört in der Regel für einen Hund in das Beuteschema. So ist es nicht unnormal, dass viele Hunde zunächst Jagdverhalten zeigen. Und läuft das Fluchttier Pferd beim Anblick dieses „Wolfes“ weg, wird die Jagd noch spannender. Somit muss man vermeiden, dass der Hund ein Pferd hetzen kann. Bis der Mensch dieses Verhalten ausschließen kann, sollte der Hund auf Flächen, auf denen Pferde frei laufen, immer an der Leine bleiben. Im nächsten Schritt geht es dann darum, dem Hund klarzumachen, dass dieses Tier zum Rudel gehört und Frauchen oder Herrchen für alles, was das Pferd betrifft, zuständig ist. Gibt es Beziehungsprobleme zwischen Mensch und Hund, wird dies ein schwieriges Unterfangen. Im Idealfall lernt der Hund schon als kleiner Welpe das große Tier kennen. Achtung: Halten Sie den Hund nicht einfach an die Nase des Pferdes, denn das könnte negative Folgen haben. So ein großer Pferdekopf mit riesigen Ohren und Nüstern kann auf einen kleinen Hund bedrohlich wirken. Nehmen Sie den Welpen zunächst mit in den Pferdestall.

LANGSAMES KENNENLERNEN Beachten Sie die Pferde aber nicht, sondern beschäftigen Sie sich mit Ihrem Welpen. Lassen Sie ihn Futter suchen oder ein Apportierspiel durchführen. So lernt er, dass Sie diese Tiere nicht für etwas Besonderes oder Gefährliches halten. Ist Ihr Welpe müde, legen Sie ihn auf einem Platz ab, am besten durch die Leine gesichert, und beschäftigen Sie sich mit dem Pferd. So können Sie Ihren Welpen Schritt für Schritt an das Pferd gewöhnen. Machen Sie gemeinsame Spaziergänge: An einer Seite führen Sie den Hund, an der anderen das Pferd. So lernt Ihr Hund das Pferd in Bewegung kennen. Haben Sie einen erwachsenen Hund, dann gehen Sie im Prinzip genauso vor. Bedenken Sie aber, dass ein erwachsener Hund nicht so einfach generalisiert. Es dauert, je nach seinen Erfahrungen, viel länger, bis er sich an das Pferd gewöhnt hat. Achten Sie auf Stresssignale wie etwa „Gähnen“ oder „Kratzen“. Dies sind Zeichen, dass Sie das Training abbrechen und später weiterführen müssen.

KREATIVE REITAUSFLÜGE Bevor Sie Ihren Hund auf Ausritte mitnehmen, muss er alle Grundsignale perfekt ohne Pferd beherrschen. Denn auf dem Pferd können Sie nicht schnell eingreifen, um den Hund zu korrigieren. Ein Hund kann am Pferd nicht immer frei laufen. Daher müssen Sie überlegen, wie Sie ihn anleinen. Bei sehr kleinen Hunden bleibt fast nichts anderes übrig, als abzusteigen. Große Hunde können lernen, mit den Vorderpfoten am Bein hochzuspringen, so dass Sie die Leine festmachen können. Egal welcher Rasse Ihr Hund angehört, Sie müssen darauf achten, dass er sich nicht selbstständig macht. Und wie man einen Hund auf einem Spaziergang beschäftigen sollte, damit er geistig gefordert wird, sollte dies auch auf einem Reitausflug geschehen. Werden Sie kreativ, damit der Ausflug wirklich allen Beteiligten Spaß macht!

VORWÜRFE ZU MEINER PERSON Ich bin mit meiner Denkweise hier und da an die Grenzen gestoßen, weil ich es oftmals mit Leuten zu tun (hatte) habe, die sich nicht weiterentwickeln wollen, die mehr auf Verwaltung’s -MACHT -POSITION und BESITZDENKEN fixiert (sind) waren. Ich will hier keine Namen nennen nur diese als “Alphatiere, benennen mit denen man sich zu reiben hat”. Aus der Vergangenheit hatte auch ich mich überreden lassen. Das war ein FEHLER von mir.

Meine Prioritäten, und längst sage ich: “Jeder hat seine eigene Sicht auf Situationen, Erlebnisse und Ideen.”

So kommt die Hündin gut durch die Läufigkeit

Freitag, 22. Mai 2009

Auf einmal benimmt Bella sich ganz anders. Die Hundedame schläft viel und ist auf Schritt und Tritt hinter ihrem Frauchen her zeigt sich anschmiegsam und anhänglich. Die Rüden in der Nachbarschaft sind brennend an ihr interessiert und schnüffeln verstärkt an Jennys Hinterteil herum, manche werden dabei ganz aufgeregt.

Klarer Fall: Die Hündin ist im Begriff, läufig zu werden. Drei Wochen müssen Sie jetzt ganz besonders auf ihre Hündin aufpassen, vor allem in der sogenannten Stehphase, in der sie selbst paarungsbereit ist und den Deckakt zulässt. Erste Anzeichen einer Läufigkeit sind auch oft, wenn die Hündin vermehrt markiert, also Duftzeichen setzt. Mit dieser Duftspur will sie potenzielle „Verehrer“ informieren und zu gegebener Zeit anlocken. Deshalb kann es demjenigen, dessen Hündin gerade läufig ist, passieren, dass er einigen Hundebesuch bekommt. Denn der Geruch einer läufigen Hündin ist für Rüden über kilometerweite Entfernungen wahrzunehmen, und so mancher Rüde überwindet in diesem Fall auch den höchsten Zaun, um zu seiner „Angebeteten“ zu kommen. Es empfiehlt sich also, mit der Hündin nicht nur drei Wochen lang nur an der Leine zu gehen - das Wort läufig sagt schon aus, dass die Hundedame während dieser Zeit gerne ausbüxt. Sondern auch, wenn sie im Garten ist, ein wachsames Auge auf sie zu haben. Nicht nur, da sie selber in der Stehphase über den Zaun springen könnte - sondern auch, da Rüden in den Garten kommen und die Hündin decken könnten.

Sehnsüchtiger Verehrer:

Während der Läufigkeit kann es sein, dass fremde Hunde bei Ihnen auftauchen und Ihre Hündin besuchen wollen.


Spontanes Zusammentreffen: Während Ihre Hündin läufig ist, sollten Sie solche Begegnungen möglichst vermeiden, weil sie für alle Beteiligten Stress bedeuten. Am besten gehen Sie ruhige Runden auf abgelegenen Wegen. Terrasse und Garten: Auch hier sollten Sie aufpassen liebestolle Rüden springen auch über den Gartenzaun.

Beim Spazierengehen sollte der Hundehalter Wege wählen, auf denen möglichst wenige andere Hunde anzutreffen sind. So läuft man nicht Gefahr, ständig unangeleinten Rüden zu begegnen, sodass man schon aus großer Entfernung aufgeregt brüllen muss: „Achtung, meine Hündin ist läufig!“ Außerdem nimmt man so auf Halter von Rüden Rücksicht, die ansonsten ständig hinter den Duftspuren der läufigen Hündin herwären und aus diesem Grunde völlig aus dem Häuschen geraten würden. Ansonsten sollte man seine Hündin während der Läufigkeit ganz normal behandeln. Bloß kein übertriebenes Mitleid! Bella’s Besitzer zum Beispiel lassen sich überhaupt nichts anmerken, gehen sogar eher noch einen Tick sachlicher mit ihrer Hunde-Dame als sonst um. So benimmt sich auch Bella ganz normal, außer, dass sie etwas schläfriger und anhänglicher als sonst ist beziehungsweise während ihrer Stehphase oft wartend vor der Haustür steht, um herausgelassen zu werden. Und in drei Wochen ist sie auch schon wieder vorbei, die Läufigkeit, und Jenny und ihre Besitzer haben wieder für mindestens acht Monate ihre Ruhe.

Stichwort Läufigkeit Etwa zweimal im Jahr oder alle acht Monate werden nicht kastrierte Hündinnen läufig. Diese Phase dauert um die drei Wochen. Wie oft eine Hündin etwa läufig wird, ist von Tier zu Tier verschieden und hängt vom Zyklus der Hündin ab. Wärend manche Hündinnen alle sechs Monate läufig werden, werden es andere wiederum nur alle zehn.

Während des sogenannten Proöstrus, der ersten etwa neun Tage, hat die Hündin blutigen Scheidenausfluss, und die Vulva schwillt an. Bereits jetzt beginnen sich die Rüden für sie zu interessieren.

Der Östrus, auch Brunst genannt, dauert anschließend ebenfalls etwa neun Tage. Der Ausfluss wird nun klar. Etwa zwischen dem zweiten und vierten Tag des Östrus beginnt die Hündin, aufnahmebereit zu sein, die sogenannte Stehphase oder Standhitze beginnt: Die Hündin duldet das Aufreiten des Rüden. Diese Stehphase dauert wenige Tage. Danach beginnt der Metöstrus, die sogenannte frühe Nachbrunst, der etwa zehn bis zwanzig Tage dauert.

Die erste Läufigkeit findet zwischen dem sechsten und zwölften Monat der Hündin statt

Neuzeiterziehungshilfe… für schwierige Fälle

Donnerstag, 21. Mai 2009

Wenn die Erziehung Ihres Hundes schwieriger ist, empfehlen sich effektive und sanfte Methoden, um unerwünschtes Verhalten zu verhindern.

Neuzeitausbilder unterhalten u.a. zu diesem Zweck ausgewählte Produkte, die bei richtiger Anwendung das gemeinsames Leben mit Ihrem Vierbeiner einfacher machen.

Falls Ihr Hund andere Leute anspringt oder anbellt ist der Antispray Commander die richtige Antwort. Das funkgesteuerte Kontrollsystem steuert das unerwünschte Verhalten Ihres Hundes. Mit einem Schmerzlosen Sprühstoß kann das ein oder andere Fehlverhalten zeitnah unterbrochen werden.

Hunde die sehr bellfreudig sind, kann das Antisystem die Lösung sein. Die Anti Bell ist zudem das ideale Erziehungsgerät für den „Wohnung & Sport- Gebrauchshund“. Über ein Mikrofon erkennt das Gerät das Bellen des Hundes und gibt für 2 Sekunden ein nur für den Hund hörbares Ultraschall-Signal ab, das den Hund innehalten lässt.

Lassen Sie sich bitte bei der Anwendung dieser und anderen Erziehungshilfen von Erfahrenen Familien Hund Fachausbilder (Sporthundausbilder tun sich oft sehr schwer) fachkundig beraten. Bei ernsthaften Problemen sollten Sie in jedem Fall immer einen Fachausbilder zu Rate ziehen.

Springt Ihr Hund Leute an oder rennt Weg? Das Antispraysystem ist die Antwort! Mit Multivets funkgesteuertem Kontrollsystem kann man das unerwünschte fehlverhalten Ihres Hundes steuern und bringen ihn dazu eine aktuelle Handlung zu unterlassen. Voraussetzung für den Erfolg ist in gezielter, zeitnaher Sprühstoß, den Ihr Hund mit seiner letzten Handlung direkt in Verbindung bringen kann.

Über ein Mikrofon erkennt das Gerät z.B. das Bellen des Hundes und gibt für 2 Sekunden ein nur für den Hund hörbares Ultraschall-Signal ab, das den Hund innehalten lässt, Antisystem geruchloses Spray konditioniert Ihren Hund automatisch und effektiv, damit er wie mit dem z. B. Bellen aufhört.