Gerade in ländlichen Gegenden sieht man immer wieder Reiter, die auf ihren Ausritten von Hunden begleitet werden. Nicht immer aber ist die Kombination Pferd-Hund so unproblematisch. Was kann man tun, wenn der Hund Angst vor dem großen Tier hat? Was ist, wenn er das Pferd verbellt oder - noch schlimmer - es sogar jagen möchte? Und was, wenn der Hund auf Ausritten nicht mitgenommen werden kann, weil er sobald Frauchen oder Herrchen auf dem Pferd sitzen, die Ohren auf Durchzug stellt?
Harmonisches Trio: Wenn Pferd und Hund aneinander gewöhnt sind, machen gemeinsame Ausritte allen Beteiligten Spaß.
Zunächst einmal: Ein Pferd gehört in der Regel für einen Hund in das Beuteschema. So ist es nicht unnormal, dass viele Hunde zunächst Jagdverhalten zeigen. Und läuft das Fluchttier Pferd beim Anblick dieses
„Wolfes“ weg, wird die Jagd noch spannender. Somit muss man vermeiden, dass der Hund ein Pferd hetzen kann. Bis der Mensch dieses Verhalten ausschließen kann, sollte der Hund auf Flächen, auf denen Pferde frei laufen, immer an der Leine bleiben. Im nächsten Schritt geht es dann darum, dem Hund klarzumachen, dass dieses Tier zum Rudel gehört und Frauchen oder Herrchen für alles, was das Pferd betrifft, zuständig ist. Gibt es Beziehungsprobleme zwischen Mensch und Hund, wird dies ein schwieriges Unterfangen. Im Idealfall lernt der Hund schon als kleiner Welpe das große Tier kennen.
Achtung: Halten Sie den Hund nicht einfach an die Nase des Pferdes, denn das könnte negative Folgen haben. So ein großer Pferdekopf mit riesigen Ohren und Nüstern kann auf einen kleinen Hund bedrohlich wirken. Nehmen Sie den Welpen zunächst mit in den Pferdestall.
LANGSAMES KENNENLERNEN
Beachten Sie die Pferde aber nicht, sondern beschäftigen Sie sich mit Ihrem Welpen. Lassen Sie ihn Futter suchen oder ein Apportierspiel durchführen. So lernt er, dass Sie diese Tiere nicht für etwas Besonderes oder Gefährliches halten. Ist Ihr Welpe müde, legen Sie ihn auf einem Platz ab, am besten durch die Leine gesichert, und beschäftigen Sie sich mit dem Pferd. So können Sie Ihren Welpen Schritt für Schritt an das Pferd gewöhnen. Machen Sie gemeinsame Spaziergänge: An einer Seite führen Sie den Hund, an der anderen das Pferd. So lernt Ihr Hund das Pferd in Bewegung kennen. Haben Sie einen erwachsenen Hund, dann gehen Sie im Prinzip genauso vor. Bedenken Sie aber, dass ein erwachsener Hund nicht so einfach generalisiert. Es dauert, je nach seinen Erfahrungen, viel länger, bis er sich an das Pferd gewöhnt hat. Achten Sie auf Stresssignale wie etwa „Gähnen“ oder „Kratzen“. Dies sind Zeichen, dass Sie das Training abbrechen und später weiterführen müssen.
KREATIVE REITAUSFLÜGE
Bevor Sie Ihren Hund auf Ausritte mitnehmen, muss er alle Grundsignale perfekt ohne Pferd beherrschen. Denn auf dem Pferd können Sie nicht schnell eingreifen, um den Hund zu korrigieren. Ein Hund kann am Pferd nicht immer frei laufen. Daher müssen Sie überlegen, wie Sie ihn anleinen. Bei sehr kleinen Hunden bleibt fast nichts anderes übrig, als abzusteigen. Große Hunde können lernen, mit den Vorderpfoten am Bein hochzuspringen, so dass Sie die Leine festmachen können. Egal welcher Rasse Ihr Hund angehört, Sie müssen darauf achten, dass er sich nicht selbstständig macht. Und wie man einen Hund auf einem Spaziergang beschäftigen sollte, damit er geistig gefordert wird, sollte dies auch auf einem Reitausflug geschehen. Werden Sie kreativ, damit der Ausflug wirklich allen Beteiligten Spaß macht!
VORWÜRFE ZU MEINER PERSON
Ich bin mit meiner Denkweise hier und da an die Grenzen gestoßen, weil ich es oftmals mit Leuten zu tun (hatte) habe, die sich nicht weiterentwickeln wollen, die mehr auf Verwaltung’s -MACHT -POSITION und BESITZDENKEN fixiert (sind) waren. Ich will hier keine Namen nennen nur diese als “Alphatiere, benennen mit denen man sich zu reiben hat”. Aus der Vergangenheit hatte auch ich mich überreden lassen. Das war ein FEHLER von mir.
Meine Prioritäten, und längst sage ich: “Jeder hat seine eigene Sicht auf Situationen, Erlebnisse und Ideen.”