Archiv für Februar 2010

Wenn der Hund Angst hat

Donnerstag, 25. Februar 2010

Wenn Hunde einsam sind, oder vor etwas extreme Angst haben, sollten Fachwarte Rat geben. Schon an Mimik, Gestik und Körpersprache eines Hundes kann man vieles über dessen Zustand erkennen. Als Vereinsfachwart sollten diese Verhaltenstherapien in den Fachvereinen längst zum Prüfsiegel geworden sein. “Als ein sogenannter Brückenbauer zwischen Mensch und Hund”. Das möchte ich von meiner Person heute behaupten, da ich mich seit Jahren mit der Psyche des Hundes beschäftige. “Ich erkläre den u.a. auszubildenden Hundehalter ect., was ein Hund braucht, damit dieser sich wohlfühlt”. Soviel über meine Tätigkeit als Ausbilder.

In meiner Alltagspraxis begegne ich öfter besorgte Hundebesitzer mit ihren Lieblingen und sie erhoffen sich Hilfe von meiner Person oder meiner Förderausbilderexperten. Meist sind es Hunde, die von mir oder von rassespezifischen Fördererkollegen beobachtet werden. Oft erkennen wir schon auf den ersten Blick, was dem Tier fehlt. Die häufigsten Verhaltensstörungen bei unseren Vierbeinern sind Ängste und Phobien etwa vor Alltagsgeräuschen sowie Fehlausbildungen vereinzelt von selbst ernanten Vereinsausbildern.

“Das Hundeverhalten und Verhalten der Führer (als Sport-/Familien-/Gebrauchs-/Nutzhund) hat mich schon immer interessiert”, gerne bin ich mit meinen beiden Bernhardiner/Dackel in der freien Natur. Nach Abschluss mehrere Prüfungsarten mit meinen eigenen sowie Fremdhunden erwarb ich KONZENTRIERT daher die Zusatzqualifizierung (unter Fachleuten Hintergrund und Allgemeinwissen) in Hundeverhalten. “Das, was ich anbiete, ist mehr als Hundeschule. Hier geht es um Psychoanalyse”. Verhaltensstörungen bei Hunden treten immer häufiger auf. Die Psyche des Hundes spiegelt auch immer etwas vom Seelenzustand seines Besitzers wider. “Sie kommen manchmal selbst nicht mit ihrer Lebenssituation klar”. Meine langjährigen Erfahrungen, die ich mit Hunden gesammelt habe, erlauben mir heute mein WISSEN um das zu sagen, was ich aus meiner nahezu 50- Jährigen Alltagspraxis erlernt und erfahren habe.


GESELLSCHAFTSVERANTWORTLICH

EINE QUALITITATIVE HOCHWERTIGE AUSBILDERKARIERE ALS FACHRICHTER bzw. gepr. AUSBILDER/HELFER/SCHAUTRAINER
MÜSSTE UNVORBEREITET VERHALTENSDEMO EINSCHLIESSEN

Auch bei der Bundeswehr tun vierbeinige Spezialisten Dienst

Sonntag, 21. Februar 2010

LEBENSRETTER UND SEELENTRÖSTER

Spürhunde warnen US-Truppen in Afghanistan vor Sprengfallen Der Rüde mit dem hellbraunen Fell hält kurz inne Seine Muskeln spannen sich an, er kauert sich auf den staubigen Boden. Für, die US-Soldaten in der südafghanischen Provinz Helmand heißt das: Lebensgefahr. Der wachsame Labrador hat Sprengstoff gewittert. “Wir müssen hier auf Nummer sicher gehen”. Sagt Hundeführer Andrew Guzman. Seine Staffel geleitet einen Spähtrupp in die Nähe einer Taliban-Hochburg, vermutlich Bomben gebaut wurden.

Der Spürhund hört auf den Namen Crush. Wie sich schnell herausstellt hat er Spuren von Ammoniaksalpeter entdeckt. Als Düngemittel hat der afghanische ‚ Präsident Hamid Karzai das Salz gerade verboten, weil die Taliban es schon seit langem als Bestandteil ihrer Sprengfallen und Rohrbomben verwenden. Bei Anschlägen auf die US-geführten Truppen kommt es immer wieder zum Einsatz. Crush hat den Geruch sofort erkannt. “Auf die Hunde ist zu 98 Prozent Verlass”, sagt Guzman. Wir vertrauen ihnen mehr als Metalldetektoren und Minensuchgeräten.” Auf fünf verschiedene Gefahrenquellen sind die Labradore abgerichtet. Sie wittern den militärisch eingesetzten Plastiksprengstoff C-4 ebenso wie weitgehend frei verfügbare Zutaten wie Ammoniumnitrat.

Die vier Hunde in der Staffel von Guzman sind im Schnitt vier Jahre alt. Vor Afghanistan waren sie alle auch bereits im Irak im Einsatz. “Sie sind großartig”, schwärmt Oberleutnant Aaron MacLean, zu dessen Regiment die Hundestaffel gehört. “Sie helfen uns dabei, am Leben zu bleiben.”

Erst zwei Tage zuvor, berichtet MacLean, waren zwei Spähtrupps in eine Falle geraten, als sie ein fremdes Gebäude auskundschafteten. Nur Minuten vor dem Eintreffen der Hundestaffell lösten sie die Explosion eines improvisierten Sprengkörpers aus, bei der zwei Soldaten starben.

Auch die Hunde und ihre Führer wurden zu Boden gerissen, nahmen ihre Arbeit aber umgehend wieder auf, um den Rest der Truppe zu schützen. Doch die Hunde können nicht nur eben retten. Den Soldaten in Afghanistan dienen sie in ihren freien Stunden auch als treue Begleiter und Seelentröster, die sie den harten Alltag im Einsatz vergessen machen. Im Camp spielen die Männer mit den Tieren, viele haben sich auch schon erkundigt, ob sie einen der Labradore nach ihrem Einsatz adoptieren können.

In Begleitung ihrer Spürhunde fühlen sich die Soldaten im Afghanistan-Einsatz sicherer.

“Die haben unser Leben ganz schön in der Hand”, sagt der Obergefreite George Grimm, der für den drei Jahre alten Spürhund Brooks verantwortlich ist. Dreimal war der Labrador Rüde bereits im Irak und in Afghanistan im Einsatz. Seine feine Nase trug dazu bei, 14 Bomben zu entdecken und unzählige Menschenleben zu retten. “In seiner Begleitung fühlt sich jeder Soldat sicherer”, sagt Grimm. Der 19 Jährige wirft seinem Hund ein Spielzeug aus Gummi zu. “Sie verlangen nicht viel”, sagt er, “außer, dass man sich um sie kümmert.”

Für das Training der Spürhunde durch zivile Ausbilder hat das US-Verteidigungsministerium viel Geld investiert. Die Abrichtung beginnt bereits im Welpenalter, mit zweieinhalb Jahren sind die Hunde bereit für den Einsatz. Die Hundestaffel in Afghanistan hat sich für Labradore entschieden, weil sie leichter Auszubilden seien als Schäferhunde.

Labradorhunde werden auch bei der Jagd eingesetzt. Sie können eine Witterung auf 500 Meter Entfernung aufnehmen - eine Eigenschaft, die auch die Soldaten in Afghanistan schätzen. 70 Hunde hat die US-Armee dort zurzeit im Einsatz, Verstärkung hat das Pentagon bereits angekündigt.

ZUR SACHE: BEUNDESWEHR-SOLDATEN AUF VIER PFOTEN

Alle Diensthunde der Bundeswehr werden in der Vulkaneifel ausgebildet: In einem ehemaligen Munitionsdepot bei Ulmen wachsen Belgische und Deutsche Schäferhunde und Labradore und ihre Hundeführer zu Teams zusammen, die sich blind verstehen. “Verdächtige Post, die Kontrolle von Unterkünften, Suche in der Kanalisation, Minen in Schotter oder Sand - wir können hier alle Szenarien nachstellen”, erläutert Jörg Schulenburg, wie die Einheiten aus Mensch und Tier üben. Oberfeldveterinär Schulenburg, promovierter Tierarzt und Hundeliebhaber, ist der Kommandeur der Schule für das Diensthundewesen der Bundeswehr. Im Dienst fürs Vaterland stehen aktuell 400 Wachbegleithunde, die mit zivilen Wachleuten militärische Liegenschaften schützen. Ebenso stark soll die Einheit der spezialisierten Spürhunde werden. Noch ist diese Zahl nicht erreicht: “Erst seit Ende der 1990er-Jahre wurde der Einsatz der Spezialhunde forciert”, erläutert Schulenburg. Seither setzt die Bundeswehr in bewaffneten Konflikten wie dem in Afghanistan immer häufiger auf die feine Nase der vierbeinigen Kameraden: Teils unter Gefechtsbedingungen sind die Hunde mit Fallschirm- und Feldjägern unterwegs, um Kampfmittel und Sprengstoffe, Minen oder auch Rauschgift aufzuspüren. “Kein Sensor kann eine Hundenase schlagen”, sagt der Oberfeldveterinär und fährt fort: “Noch keiner unserer Hunde ist im Einsatz zu Schaden gekommen.”

Höchstens zwei Monate dauert der Auslandseinsatz eines Spezialhundes, dann “arbeitet” er wieder ein Jahr in Deutschland. Die Ausbildung der Diensthunde, von denen ein Teil aus bundeseigener Zucht stammt, beginnt im Alter von etwa 18 Monaten. Das Klassenziel ist nach vier Monaten Grundausbildung und bis zu sieben Monaten Spezialisierung erreicht. Wie ein Hund eingesetzt wird, hängt von Nase, Nervenkostüm und Temperament ab: Minenspürhunde etwa dürfen naturgemäß nicht allzu lebhaft sein.

Im Schnitt werden die Spezialhunde der Bundeswehr nach sechs Jahren im Dienst ausgemustert. “Besonders fitte Tiere können auch mit zwölf Jahren noch eingesetzt werden “, sagt Schulenburg. Ihren Ruhestand genießen die Soldaten auf vier Pfoten entweder im Gnadenbrotrudel der Schule oder bei ihren Hundeführern.


VOM DEUTSCHEN SCHÄFERHUND SV-DSH-RASSESPEZIFISCHE HUNDEPSYCHOLOGIE WILL NIEMAND ETWAS WISSEN

BEWERTER INSBESONDERS ZUCHTRICHTER & KÖRMEISTER
OHNE HUNDEPSYCHOLOGISCHES WISSEN FÜR DIE VEREINSZUKUNFT UNDENKBAR

VEREINSÖFFENTLICH ZU MACHENDE GESAMMELTE ERFAHRUNGSWERTE IM SV WEITER EIN TABUTHEMA

“DAS WICHTIGSTE IST DER MUT”
IN DEN LETZTEN TAGEN HABE ICH VON VERSCHIEDENEN VEREINSKOLLEGEN HINTER VORGEHALTENER HAND VIEL ZUSTIMMUNG ERFAHREN. UND SO NACH EINIGEM ABWARTEN KOMMEN JA AUCH EINIGE AUS DER DECKUNG

ES GEHT NICHT DARUM BELIEBT ZU WERDEN,
SONDERN DARUM, DAS RICHTIGE ZU TUN

BEHÖRDENGEBRAUCHSHUND DEUTSCHER SCHÄFERHUND VON DAMALS IST HEUTE ZUM SPORTGERÄT
FÜR AMTSTRÄGER IM VEREIN GEWORDEN

Woher kommt der Name der Frisbee-Scheibe

Montag, 15. Februar 2010

Fliegende Kuchenbleche

Den Frisbee kennt fast jeder. Eine gewölbte Scheibe aus Plastik die aussieht wie ein umgedrehter Teller und auch ungefähr so groß ist. Wenn man sie geschickt schleudert, fliegt sie ziemlich weit. Wer es noch nicht so gut kann, der muss die Frisbee-Scheibe vielleicht aus dem Nachbargarten holen. Denn das Ding fliegt Kurven, wenn man es beim Werfen schräg hält.

Warum aber hat die Scheibe einen so komischen Namen? Frisbee gesprochen Frissbih - soll nach einem Bäcker in Amerika benannt worden sein. Der hieß William Russel Frisbie und verkaufte Kuchen, die in flachen, runden Blechformen gebacken wurden. Vor mehr als 70 Jahren war das. Man sagt, dass Jugendliche mit diesen Blechdeckeln spielten. Auch Walter Fredrick Morrison, ein Erfinder, probierte, ob solche Kuchenformen fliegen. Das taten sie schon - aber nicht so gut. Deshalb machte sich dieser Morrison daran, die Scheibe zu verbessern. Sieben Jahre später war es soweit - die erste Wurfscheibe aus Plastik, war fertig. „Frisbee“ wurde sie aber erst später genannt: Als sie schon längst als Spielgerät hergestellt wurde. hörte der Firmeninhaber die Geschichte vom Bäcker Frisbie. Seitdem hat das Ding den Namen „Frisbee“.

Frisbee-Erfinder: Walter Morrison 90-jährig gestorben SALT LAKE CITY Der Erfinder der Frisbee-Flugscheibe, Walter Frederick Morrison, ist im Alter von 90 Jahren gestorben. Das teilte sein Sohn gestern in Salt Lake City mit. Ein Freund Morrisons, der Anwalt Kay Mciff, sagte, Morrisonns Frisbee-Scheibe habe jeden Winkel der Welt erreicht, jeden Kontinent durchdrungen. „Wie würde man durch seine Jugend kommen, ohne zu lernen, einen Frisbee zu werfen?“ Morrison entwickelte die Wurfscheibe aus runden Blechen, auf der eine Bäckerei in Kalifornien Kuchen verkaufte. Er habe die sich mit seiner künftigen Frau Lu am Strand zugeworfen, schrieb der Historiker Phil Kennedy zusammen mit Morrison in einem Buch über die Geschichte der Flugscheibe.

Lieber Hundefreund , Umgang mit Hunden

Freitag, 12. Februar 2010

das Hundekörbchen im Büro - heute keineswegs eine Seltenheit. Aber, wie verhält man sich, wenn Sie der vierbeinige Liebling der Kollegin ziemlich indifferent aus seinem Körbchen anblinzelt? “Macht nix” heißen irgendwie alle Hunde. Aber stimmt das wirklich, wie “Frauchen” ihren Begleiter einschätzt? Auf keinen Fall sollten Sie spontan auf einen Hund zugehen, ohne ihn zuvor zu “fragen”, ob er tatsächlich mit Ihnen “reden” will. Das gilt auch für den lieben “Macht nix” in der Büroecke.

MIT STATISTIKZAHLEN VEREINSPOLITIK MACHEN

Der Verband für das Deutsche Hundewesen hat Verhaltensregeln für den richtigen Umgang mit dem Hund herausgegeben. Um es gleich vorweg zu sagen: Die überwiegende Zahl der Hunde ist von Haus aus lieb. Wenn es dennoch immer wieder zu teils folgenschweren Zwischenfällen kommt, so liegt das meist an der falschen Haltung des Hundes oder an seinem “Herrchen”. Es kann jedoch auch an einem Missverständnis liegen. Der Hund versteht Ihre Reaktion einfach falsch und meint, er müsse sich verteidigen.

RÜCKKEHR PRAXISERFAHRUNG IM DETAIL

Kein Hund ist wie der andere. Das sollten Sie immer im Hinterkopf haben, wenn Sie einen Vierbeiner treffen. Begegnen Sie also “Macht nix” ohne Ängstlichkeit, jedoch immer mit dem gebührenden Respekt. Sie können nicht wissen, ob der “Kleine” oder “Große” schon einmal in einer ähnlichen Situation schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht hat. Er könnte sich durch Ihr Verhalten angegriffen fühlen.

RÜCKSICHTSLOSES STREBEN NACH MACHT

“Fragen” Sie ihn also, ob er mit Ihnen etwas zu tun haben will. Das geht ganz einfach: Sprechen Sie ihn freundlich ohne übertriebene Aufdringlichkeit an, und zeigen Sie ihm aus sicherer Distanz Ihren Handrücken. Wenn er mit Ihnen Kontakt aufnehmen möchte, wird er irgendwann aus seinem Körbchen steigen und an der Hand schnuppern. Lassen Sie ihm dann noch genügend Zeit, Sie näher zu beschnuppern, bevor Sie ihn vorsichtig streicheln. Dabei sagen Sie ihm freundlich irgendetwas Belangloses, beispielweise “Bist ein guter Hund” oder so …

EINFÜHRUNG ONLINE VERSAMMLUNGEN

Unbedingt vermeiden sollten Sie “Augenstechen”. Einen Hund irritiert es nämlich mächtig, wenn man ihm starr in die Augen sieht. Das könnte er als Angriff missverstehen. Er hat seine eigenen Erfahrungen aus dem Tierreich. Wenn sich nämlich zwei fremde Hunde begegnen, müssen sie sich über ihre Rangordnung einigen. Dabei spielt der Blickkontakt eine wichtige Rolle. Wendet sich der eine ab, ist der andere zufrieden. Letzterer hat damit klargestellt, der er in der Rangordnung oben ist.

BERNHARDINERVERWALTUNG IM SCHERBENHAUFEN

Gehen sich beide aber “nicht aus den Augen”, gibt es meist “Zoff”. Lassen Sie es nicht darauf ankommen. Sie sollten übrigens auch Ihre Finger vom Futternapf des neuen vierbeinigen “Kollegen” lassen. Die Wahrscheinlichkeit, dass “Macht nix” sein Futter verteidigen wird, ist recht groß.

VEREINSMITGLIEDER BRAUCHEN MEHR IDEALISMUS ZUM DETAIL

Und noch ein guter Rat zum Schluss: Ganz gleich, wie viel Angst Sie auch haben mögen, laufen Sie nie vor einem Hund davon. Das weckt seinen Hetz- und Jagdinstinkt. Er muss einfach hinterher und Sie festhalten.

ERKANNTE L I E B H A B E R
BERNHARDINERZUCHT VON MESSELSTEIN
GABI FISCHER
ZUKUNFTSORIENTIERT