Wenn man einen Hund hält, muss man sich Gedanken darüber machen, wie er lernt. Das ist nicht nur dann wichtig, wenn man dem Hund neue Tricks oder Übungen beibringen will, sondern auch, um zu verstehen, warum ein Hund eine Unart entwickelt oder aus welchem Grund er sich plötzlich vor einer Sache erschreckt, die ihn bisher kalt gelassen hat. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie ein Hund etwas erlernen kann, Da ist zum einen das “Lernen durch Beobachtung”. Hundehalter von mehreren Hunden können hier meist von vielen Erlebnissen berichten. Wie schnell hat der neu ins Rudel gekommene Welpe gelernt, dass es ungeheuer viel Spaß macht, im Garten tiefe Löcher zu buddeln. Wenn Besuch kommt, rennt man am besten an die Tür und bellt ganz laut. Und wo man noch etwas zu fressen findet, wenn Frauchen die Ration wieder einmal scheinbar gekürzt hat, wird ebenfalls problemlos gelernt. Wenn der Welpe sich dann aber einmal abschauen soll, wie man Pfötchen gibt oder einen Gegenstand korrekt apportiert, hört das Lernen durch Beobachtung meist auf. Durch diese Form des Lernens lernt der Hund in der Regel nur Dinge aus seinem “Normalverhalten”, also Dinge, die er freilebend draußen in der Natur auch lernen würde.
TECHNIK DER KONDITIONIERUNG
Um dem Hund Übungen und Tricks beizubringen, muss man sich verschiedener Konditionierungstechniken bedienen. Da gibt es die Klassische Konditionierung und die Operante Konditionierung. Bei der Klassischen Konditionierung verknüpft der Hund einen bisher neutralen Reiz mit einem konditionierten Reiz und zeigt daraufhin eine konditioniert Reaktion. Das hört sich nun kompliziert an, ist aber an einem Beispiel relativ einfach erklärt: Wenn man dem Hund immer ein besonders gutes Leckerli aus einem Plastikbeutel gibt, der ein raschelndes Geräusch macht, wird dem Hund bald nur schon bei dem Geräusch der Plastiktüte das Wasser im Mai zusammen laufen! Ein Hund, der nie gelernt hat, dass in einer Tüte etwas Besonderes sein kann, wird auf das Rascheln der Plastiktüte gar nicht reagieren. Dieses Lernen nutzt man zum Beispiel beim Clickertraining: Hier wird das Geräusch des Clickers für den Hund positiv belegt.
Leider funktioniert das Ganze natürlich auch in die negative Richtung. Dies ist zum Beispiel beim Training mit einem ängstlichen Hund von Bedeutung. So zeigt ein Hund etwa große Angst, wenn eine Tür zuknallt. Er flüchtet dann in eine Ecke und ist für mehrere Stunden nicht mehr ansprechbar. Ursache dieses Verhaltens war ein Unfall in der Welpenzeit, beim Zuschlagen der Autotür hatten die Menschen die Rute des Hundes eingeklemmt, was dem Hund große Schmerzen bereitet hat. Seitdem ist schon der Knall für ihn negativ belegt.
Motivation durch Leckerli:
Fast alle Hunde lassen sich mit einem guten Happen “bestechen”. Aber auch andere Dinge wie Spielzeug oder ein Lob wirken als Motivation beim Lernen.
DIE AUSWIRKUNGEN ZÄHLEN
Bei der Operanten Konditionierung sind die Auswirkungen, die auf eine Handlung des Hundes folgen, entscheidend. Erfährt ein Hund nach einer Handlung etwas für ihn Angenehmes, wird er diese Handlung in Zukunft öfter zeigen. Ein Hund, der sich also zum Beispiel hinsetzt und dafür ein Leckerchen bekommt, wird sich in Zukunft öfter hinsetzen, denn er hat gelernt, dass es sich für ihn lohnt! Diesen Vorgang nennt man “positive Verstärkung”. Erfährt ein Hund dagegen nach einer Handlung etwas Unangenehmes, nennt man diesen Vorgang positive Bestrafung. Viele Menschen lassen sich hier durch das Wort positiv
verunsichern, dies hat jedoch nur die Bedeutung eines “Pluszeichens”, sagt also aus, dass etwas hinzugefügt wird. Will man also dem Welpen beibringen, dass er nicht in den Tisch beißen darf, kann man ihn direkt nach dieser Handlung zum Beispiel mit einem Schnauzgriff korrigieren. Dies ist für den Welpen unangenehm, und so wird er in Zukunft nicht mehr in den Tisch beißen.
VEREINSAUSBILDUNGSWART -OBERRICHTER
der SV VPG Welt
SV DSH AUSBILDUNGSFORTSCHRITT
„S T A C H E L HALSBAND“
T I E R SCHUTZ G E R E C H T ???
DSH Hochleistungsdressur für’s SV - EGO???
zum Sport oder Nutz -GEBRAUCHSHUND ???
ALLGEMEINE FAMILIENHUND AUSBILDUNG ???
VPG Hochleistungshundeführer WISSEN natürlich
nicht was ein Stachehalsband ist!
Zudem kann man bei der Operanten Konditionierung auch noch damit arbeiten, dem Hund nach einer Handlung etwas wegzunehmen. Bei der negativen Bestrafung nimmt man dem Hund dabei etwas weg, das für ihn angenehm ist. In Zukunft wird der Hund dieses Verhalten dann nicht mehr zeigen, denn er möchte den angenehmen Zustand ja gerne wieder erleben. Ein Hund, der etwa während des Ballspiels den Menschen anspringt, wird damit schnell aufhören, wenn der Mensch den Ball in die Tasche steckt und damit das Spiel beendet. So lernt der Hund schnell, dass das Spiel nur dann weitergeht, wenn er sich dem Menschen gegenüber respektvoll benimmt. Im Gegensatz dazu wird bei der negativen Verstärkung eine für den Hund unangenehme Folge weggenommen. Zieht der Hund zum Beispiel an der Leine, bleibt man einfach so lange stehen, bis der Hund nicht mehr zieht. Der Zug ist für ihn unangenehm, und so wird er in Zukunft gut an der Leine gehen. Diese Variante ist allerdings sehr kritisch zu sehen, denn es ist erwiesen, dass ein Hund ein gewünschtes Verhalten eher erlernt, wenn es für ihn mit einer angenehmen Folge verbunden ist.
Knackfrosch-Training:
Das Geräusch des Clickers wird für den Hund positiv belegt und fungiert dann als Belohnung bei erwünschtem Verhalten.
LERNEN IM ALLTAG
Und natürlich wirken diese Konditionierungsmechanismen nicht nur dann, wenn man dem Hund gezielt etwas beibringen will, sondern auch im alltäglichen Leben. Ein Hund, der am Tisch bettelt und nach einiger Zeit ein Stück vom Brot abbekommt, da der Mensch nun endlich seine Ruhe haben will, wird in Zukunft immer öfter am Tisch sitzen und betteln. Er folgt dem Prinzip der positiven Verstärkung, denn das Verhalten hat sich für ihn schließlich gelohnt! Ein Hund, der bei einem Unwetter von einem herunterfallenden Ast getroffen wurde, wird sich in Zukunft bei Unwetter fürchten und nicht mehr hinausgehen wollen. Hier wirkt das Prinzip der positiven Bestrafung, der Hund erfährt bei seinem Verhalten, einem Spaziergang, etwas Unangenehmes und wird daher nicht mehr gerne spazieren gehen. Bei all dieser Theorie darf man somit auf keinen Fall vergessen, dass ein Hund immer und ständig lernt. Daher ist es auch wichtig, sich mit den unterschiedlichen Lerntheorien auseinanderzusetzen, denn diese sind immer und überall wirksam.
ANFRAGEN bleiben UNBEANTWORTET:
Erklärt mir einer warum unser als SV VEREINSAUSBILDUNGSWART auf seinen “WEB-SEITEN” schluss mit lustig -PRAXISDEMONSTRIERT mit Stachehalsband für die GEBRAUCHSTÜCHTIGKEIT der RASSE DEUTSCHER SCHÄFERHUND zeigen muss ???
SV VEREIN Persönlichkeits WERBUNG bzw. SV AUSBILDUNGSFORTSCHRITT oder ???
Aus Niedersachsen für Sie gelesen:
Polizeihundeführer wegen Tierquälerei zu Geldstrafe verurteilt
Die Hundeführer sollen einen Schäferhund bei der Ausbildung gequält haben. Für das Quälen eines Diensthundes hat das Amtsgericht Hannover am Mittwoch einen ehemaligen Polizei-Hundeführer zu 875 Euro Geldstrafe verurteilt. Dem 50-Jährigen wurde vorgeworfen, einen Schäferhund mit einem Stachelhalsband und Stromstößen traktiert zu haben. Ein zweiter mitangeklagter Polizist wurde freigesprochen.
Die ehemaligen Beamten der Polizeihundestaffel Hannover mussten sich vor Gericht verantworten, weil sie einen belgischen Schäferhund während der Ausbildung geschlagen, gewürgt und mit Stromschlägen gequält haben sollen. Die Männer hatten vor Gericht die Taten zugegeben. Die beiden Angeklagten bestritten aber den Vorwurf der Tierquälerei. Sie hätten den Hund davor bewahren wollen, von der Ausbildung ausgemustert und eingeschläfert zu werden.
Der Hund sei einer Polizistin zugeordnet gewesen, die nach Ansicht der Beamten mit dem Tier überfordert war. Der Schäferhund habe sie mehrfach gebissen. Um dem Tier mehr Gehorsam beizubringen, habe man sich gemeinsam für die Sonderbehandlung entschieden. Die Frau hatte als Hauptbelastungszeugin das Verfahren ins Rollen gebracht. Seit Februar 2008 sind die Männer von ihrer Tätigkeit in der Hundestaffel entbunden. Unabhängig vom Ausgang des Strafverfahrens hat die Polizei ihre Ausbildung umgestellt. “Derartige Ausbildungsmethoden gibt es bei uns nicht mehr”, betonte Hannovers Polizeisprecher Stefan Wittke.
NÄCHSTES THEMA:
Zuchtzulassung (Körung) bei Angriff und Biss an Zivilperson ???