Archiv für die Kategorie ‘Ausbilder Stammtisch’

Was sagen uns Beschwichtigungssignale

Donnerstag, 14. April 2011

Zur Seite schauen, am Boden schnüffeln oder mit den Augen blinzeln - all diese Verhaltensweisen zählen zu den Beschwichtigungssignalen des Hundes. Diese dienen dazu, Konflikte zu umgehen und Spannungen abzubauen und sind ein wichtiger Teil der Hundesprache. Richtig gedeutet, verraten sie dem Menschen vieles über die Gemütslage ihres Vierbeiners.

BERNHARDINERVEREINSZENE ÖFFENTLICHKEITSARBEIT: VEREINSGEWÄHLTER FACHWART OHNE AKTIVITÄT

Mit Beschwichtigungssignalen versuchen Hunde, bestimmte Situationen zu entschärfen, Auseinandersetzungen zu lösen oder sich selbst zu beruhigen. Hunde haben ein riesiges Repertoire an Beschwichtigungssignalen. Häufig beobachtet werden zum Beispiel das Schlecken der Nase oder das Anlegen der Ohren. Viele Hunde drehen aber auch den Kopf zur Seite oder verlangsamen ihre Bewegungen.

BERNHARDINERZUCHTVERANTWOTLICHE: JUNG -NACHWUCHSZÜCHTER BLEIBEN OHNE INFORMATIONSBEDARF

In erster Linie dienen die Beschwichtigungssignale der Kommunikation mit Artgenossen. Die Tiere teilen einander mit, wenn sie etwas beunruhigt, oder sie merken, dass ein anderer Hund beunruhigt ist. Sie beschwichtigen damit sich selber genauso wie ihr Gegenüber. Daher sollten Hundehalter ihren Tieren auf Spaziergängen genug Freiraum lassen, diese Signale zu zeigen und von anderen Hunden zu empfangen.

“VON DEN AUSSÄSSIGEN BLOCK’s STB FÖRDERGEMEINSCHAFT LERNEN HEIßT SIEGEN LERNEN”

Auch in der Kommunikation zwischen Mensch und Vierbeiner sind die Beschwichtigungssignale wichtige Informationsquellen: Die Tiere zeigen, wenn ihnen etwas unangenehm ist, sie unsicher oder beunruhigt sind. So lernen Herrchen oder Frauchen zum Beispiel, ihren Hund nicht ganz so fest zu knuddeln, ihm nicht direkt ins Gesicht zu schauen oder es mit dem Training auf dem Hundeplatz so langsam gut sein zu lassen. Wer seinen Hund aufmerksam beobachtet, kann schnell erkennen, welche Signale er gerade aussendet und was er damit meint. Auf diese Weise fühlt sich der Vierbeiner nicht nur besser verstanden, die Mensch-Hund-Beziehung kann sich außerdem weiter vertiefen.

VEREINSNACHRICHTEN ÜBER DAS GUTE AM BERNHARDINER WIE FREUNDSCHAFTEN, RÜCKSICHT UND GEGENSEITIGE UNTERSTÜTZUNG WIRD SELTENER BERICHTET

BERNHARDINERSZENE 30 bzw. 25 JAHRE ZUCHTERFAHRUNG: SPEZIALZUCHTRICHTER JAHRZEHNTE OHNE ERKENNTNISDOKUMENTATION

Leinenaggression - Halti

Mittwoch, 02. Februar 2011

Hunde dürfen nicht immer und Überall frei laufen. Zeigt ein Hund dann noch Aggressionsverhalten an der Leine, macht der Spaziergang schnell keinen Spass mehr. Sobald ein Artgenosse auch nur in Sichtweite kommt, regt sich der Hund auf, knurrt oder bellt und springt dabei wild in die Leine, dass es für den Halter nicht einfach ist, ihn festzuhalten. Bei dieser Problematik gibt es einige “Erste-Hilfe-Massnahmen”. Beobachten Sie bei jedem Spaziergang aufmerksam Ihre Umgebung. Sobald Sie einen Hund sehen - und bevor Ihr Hund erste Anzeichen von aggressivem Verhalten zeigt, drehen Sie einfach um bzw. biegen ab und wählen einen anderen Weg. Falls der Weg breit genug ist, können Sie auch zur Seite ausweichen und einen Bogen laufen. Achten Sie in diesem Fall aber darauf, dass Sie Ihren Hund so führen, dass Sie - sozusagen als Puffer zwischen ihm und dem anderen Hund sind.

STB FÖRDERER KÖNNEN DIE THEMEN DER WAHLVORBERICHTERSTATTUNG MITBESTIMMEN

Falls Sie Probleme haben, Ihren Hund sicher festzuhalten, sollten Sie ihn zu allererst an ein sogenanntes Halti gewöhnen. Dies ist ein Kopfhalfter für Hunde. Die Gewähnung erfolgt Schritt für Schritt innerhalb von, ein bis zwei Wochen. Anfangs legen Sie Ihrem Hund das Halti nur leicht über die Nase, später wird es auch im Genick geschlossen jedes Mal gibt es dafür eine tolle Belohnung. Lässt sich Ihr Hund das Halti entspannt anziehen, können Sie es ihn auch längere Zeit tragen lassen Beschäftigen Sie ihn dabei, indem Sie ihn z.B. Futter suchen lassen. Im nächsten Schritt lassen Sie ihn das Halti auch auf dem Spaziergang tragen. Er soll sich nun daran gewöhnen, ohne dass ständig etwas Spannendes passiert. Achten Sie aber auf ihn, denn wenn er versucht, es abzustreifen, müssen Sie ihn daran hindern. Nun sollte Ihr Hund so weit sein, dass er das Halti ständig trägt, ohne dass es ihn stört. Sie können das Hilfsmittel jetzt zum Führen beim Spaziergang verwenden, Dazu nehmen Sie eine Doppelleine. Der grössere Haken der Leine wird in ein Halsband oder Geschirr, das Ihr Hund trägt, eingehakt, der kleinere in das Halti. Bitte führen Sie Ihren Hund niemals ausschliesslich am Halti, dieses könnte zum einen für den entgegenkommenden Hund gefährlich werden, denn ein Hund kann sich durchaus herauswinden. Zudem könnte ein starker Ruck den Hund schwer im Hals-/Nackenbereich verletzen. Sie führen Ihren Hund also hauptsächlich am Halsband oder Geschirr. Kommt Ihnen nun ein anderer Hund entgegen, sprechen Sie Ihren Hund an und wenden Sie ab. Dabei können Sie durch leichten Zug am Halti den Kopf Ihres Hundes sanft lenken und ihn so ohne grossen Kraftaufwand abwenden.

WER SEIN SELBSTBEWUSTSEIN VOM SITZPLATZ ABLEITET, GEHÖRT NICHT IN DIE AMTSTRÄGEREBENE

Des Weiteren können Sie Ihren Hund auch durch Futter oder mithilfe eines Spielzeuges ablenken. In dem Augenblick, in dem Sie den anderen Hund sehen, und bevor Ihr Hund erste aggressive Verhaltensweisen wie Fixieren oder Knurren gezeigt hat, halten Sie ihm ein besonders begehrtes Futterstück oder sein Lieblingsspielzeug vor die Nase. Futter hat hier den Vorteil, dass Sie mehrere Futterbrocken in die Hand nehmen und Ihren Hund so auch zwischendurch belohnen können. Bleibt Ihr Hund ruhig, bekommt er - nachdem Sie an dem anderen Hund vorbeigegangen sind - das Futter bzw. das Spielzeug. Achten Sie aber darauf, dass Sie das Futter bzw. das Spielzeug nicht erst dann hervorholen, wenn Ihr Hund bereits Aggressionen gezeigt hat. Das würde dann nämlich wie eine Belohnung wirken, und Sie würden unbewusst das aggressive Verhalten verstärken.

IM ZUCHTVORDERGRUND STEHT NICHT DER GEKAUFTE ERSTHUND SONDERN DIE GEZÜCHTETE NACHZUCHT

Diese Massnahmen dienen alle nur dazu, die Symptomatik zu behandeln, sie lösen nicht das Problem grundlegend. Dafür müssen Sie die Ursache des Verhaltens herausfinden. Sie kann z.B. darin liegen, dass Ihr Hund bereits schlechte Erfahrungen gemacht hat. Ein Hund, der von einem anderen Hund bedrängt oder sogar angegriffen wurde, während er angeleint war kann weder beschwichtigen den noch sich durch Flucht entziehen. Hier ist Angriff dann oft die einzig mögliche Verteidigung. Hat ein Hund einmal einen Hund durch eine aggressive Reaktion in die Flucht getrieben wird er dieses Verhalten beim nächsten Mal schon im Vorhinein zeigen. Zeigt ein Hund eine solche defensive Aggression, muss der Mensch ihm Sicherheit bieten, indem er entgegenkommende Hunde deutlich sichtbar wegschickt.

IN DER BERNHARDINERSZENE FEHLEN HOCHQUALIFIZIERTE AKTIVE AMTSTRÄGER MIT ERKENNTNISWISSEN IM DETAIL

Auch soziale Verantwortung kann Leinenaggression auslösen. Fühlt sich ein Hund für seinen Menschen verantwortlich und meint, ihn beschützen zu müssen, kann er gerade an der Leine starke Aggressionen zeigen. Frei laufend gibt es hier oft keine Probleme im Kontakt mit anderen Hunden, denn dann fühlt sich der Hund in der Regel von der direkten Verantwortung um seinen Menschen entbunden. Hier hilft nur eine Klärung der Mensch-Hund-Beziehung. Der Hund muss lernen, dass der Mensch für sich selbst sorgen kann. Dies erfolgt durch eine Veränderung von vielen Kleinigkeiten im Alltag, wie z.B. der Tatsache, dass der Hund Besuch nicht als Erster begrüssen und abchecken darf.

WISSEN OHNE GEWISSEN WIRD ZUR GRÖßTEN GEFAHR FÜR DIE MENSCHHEIT

Erst wenn die Ursachen beseitigt wurden, wird sich auch die Problematik bezüglich der Leinenaggression verändern lassen. Trainieren Sie dazu das Vorbeilaufen an anderen Hunden erst auf weite Entfernung, dann immer näher. Jedes Mal, wenn Ihr Hund entspannt geblieben ist, können Sie ihn mit einem Futterstück oder einem tollen Spiel belohnen.

Entscheidend Ist das Warum: Um das Problem der Leinenaggression wirklich nachhaltig lösen zu können und das individuell richtige Training zu finden, muss der Hundehalter dem Auslöser auf den Grund gehen

JEDER FORTSCHRITT BERUHT AUF DER TRADITION, AUF DER ANERKENNUNG DER WERTE. ALSO: JEDER ZÜCHTER SOLLTE EIN BISSCHEN AUSBILDEN KÖNNEN

Hundebegegnungen

Montag, 15. November 2010

In der heutigen Zeit kann man kaum mit seinem Hund spazieren gehen, ohne auf einen anderen Hundehalter und seinen vierbeinigen Begleiter zu stoßen. Nicht immer jedoch verlaufen solche Begegnungen entspannt. Damit es für alle Beteiligten ohne Stress abläuft, sollten Sie einige Regeln beachten.

„Beobachten Sie die Hunde genau. Denn Sie müssen erkennen, wann es brenzlig wird. Daher sollten Sie bereits bei den ersten Anzeichen einer aggressiven Auseinandersetzung einschreiten.“

Zunächst einmal sollten Sie sich vergewissern, ob die entgegenkommenden Menschen ihren Hund angeleint bei sich führen oder frei laufen lassen. Hat ein Halter seinen Hund angeleint, müssen Sie Ihren Hund auf jeden Fall auch anleinen oder aber frei bei Fuß führen - so er dies sicher beherrscht. Die Begegnung eines angeleinten Hundes mit einem freilaufenden Hund bedeutet nämlich für den angeleinten Hund immer eine stressige Situation. Er ist zum einen in seiner Kommunikation eingeschränkt, könnte also nicht beschwichtigend ausweichen, um dem anderen Hund zu signalisieren, dass er nicht auf Streit aus ist. Er kann sich aber auch nicht einer potenziell drohenden Konfrontation durch Flucht entziehen, sodass hier Angriff oft die einzig mögliche Form der Verteidigung ist. Außerdem kann an der Leine ja sowieso kein spannendes Spiel stattfinden. Schnell wird durch einige solch unglückliche Vorfälle aus einem entspannt an der Leine laufenden Hund ein Hund mit starker Leinenaggression!

Spontane Begegnungen: Auf dem Spaziergang oder der Hundewiese sind sie an der Tagesordnung

Der Grund aus dem der Ihnen entgegenkommende Halter seinen Hund anleint, spielt dabei keine Rolle. Denn ob der Hund einfach unverträglich mit anderen Hunden ist, eine ansteckende Krankheit hat oder es sich um eine läufige Hündin handelt, können Sie aus der Entfernung gar nicht erkennen. Aber auch wenn der Hundehalter einfach nur keine Lust auf einen Hundekontakt und den damit verbundenen Zeitaufwand hat oder zum Beispiel gerade mit seinem Hund trainiert, sollten Sie dies respektieren und einen unerwünschten Kontakt verhindern. Denn gerade wenn das entgegenkommende Mensch-Hund-Team mit Training beschäftigt ist, hat oftmals nicht nur der Mensch, sondern auch der Hund gerade gar keine Lust auf einen Kontakt mit an-deren Artgenossen. Besonders wenn es um Beutespiele geht, kennen viele Hunde dann kein Pardon und stürzen sich heftig auf den vermeintlichen Konkurrenten.

BERNHARDINERVEREINSZENE ALS FACHWART VOR ALLEM ALS ZUCHTOBMANN, SICH GANZ DEM WERTMAßSTÄBEN UND HANDLUNGEN WIEDERSPIEGELT SICH KEINE NUTZBRINGENDE ZUCHTAKTIVITÄT FÜR RASSEDIENLICHE ZUKUNFTSICHERUNG

Wenn Sie einen direkten Kontakt Ihres Hundes mit dem entgegenkommenden Hund wünschen, sollten Sie immer vorab den Halter des Hundes ansprechen. Haben sich beide Hundehalter miteinander abgesprochen und ein Kontakt ist von beiden Seiten erwünscht, darf Ihr Hund natürlich zu dem anderen Hund hinlaufen. Achten Sie aber darauf, dass die Entfernung der beiden Hunde nicht sehr groß ist. Denn dadurch kommt oft eine Dynamik ins Spiel, die in einem eher ruppigen Erstkontakt endet und so eine entspannte Begegnung verhindert.

BERNHARDINERHALTER OHNE VEREINSZUGEHÖRIGKEIT KRITISIEREN MANGELNDE WERTSCHÄTZUNG

Beobachten Sie dann die beiden Hunde genau. Sie müssen erkennen, wann es brenzlig wird. Daher sollten Sie bereits bei den ersten Anzeichen einer aggressiven Auseinandersetzung einschreiten. Wird einer der Hunde ganz steif? Fixiert er sein Gegenüber mit starrem Blick und nach vorne gestellten Ohren und versucht ihm sogar den Kopf oder die Pfote in den Nacken zu legen? spätestens jetzt wird es Zeit! Rufen Sie Ihren Hund zu sich und bitten Sie auch den Halter des anderen Hundes, dies zu tun. Sollte dies nicht möglich sein, schirmen Sie Ihren Hund von dem anderen Hund ab. Voraussetzung dafür - und somit für jeglichen Freilauf - ist natürlich, dass Ihr Hund sicher abrufbar ist!

GERADE DIE BERNHARDINERVEREINSZENE HÄTTE LÄNGST EINE AUFHOLJAGT NÖTIG UND SCHEUT EIN HÖHERES REFORMTEMPO

Aber auch wenn sich ein Spiel zu sehr aufheizt und zu dynamisch wird, sollten Sie eine kurze Spielpause einberufen. Werden die Hunde beim Spiel also sehr körperlich, wird gerempelt, feste in die Gliedmaßen gezwickt oder der Spielpartner überrollt, sollten Sie eine Pause nutzen, damit beide sich beruhigen können. Denn sonst kann sehr schnell einmal aus Spiel plötzlich Ernst werden, und es kommt zu einer Beißerei mit Verletzung. Haben sich beide Hunde beruhigt, dürfen sie ihr Spiel gerne wieder fortsetzen!

IN DER BERNHARDINERVEREINSZENE -FÜHRUNGSSPITZE & SPITZENGREMIUM FEHLEN DIE HOCHQUALIFIZIERTEN AMTSTRÄGER MIT ERKENNTNISWISSEN IM DETAIL

Natürlich sollte ein Hund immer die Möglichkeit der Kontaktaufnahme mit Artgenossen haben, jedoch sollten Sie auch bedenken, dass ein solcher Kontakt immer auch Stress für die Hunde bedeuten könnte. Selbst wenn Sie täglich den gleichen Hundekumpel auf der Hundewiese treffen, muss jeden Tag aufs Neue ausgelotet werden, wie man zueinander steht, da eine endgültige Klärung meist nicht stattfindet.

BLOCK’s QUALITÄTSSICHERUNG ZEITLICH BEGRENZT BERNHARDINERVERPAARUNG -PRÄMIERUNGSSIEGER NUR BEI ERFOLGSNACHZUCHT. VERPAARUNGSNACHWEIS DURCH DNA, KÜNSTLICHER BESAMUNGSEINSATZ FÜR BERNHARDINER LÄNGST KEINE SELTENHEIT MEHR

Sollte Ihr Hund bei einem solchen Kontakt in einer Position sein, in der er länger anhaltend bedrängt wird, sollten Sie eingreifen. Ist ein Hund immer nur Opfer beim Jagdspiel, besteht die Gefahr, dass er sich irgendwann wehrt und nach vorne geht. Passieren solche Vorfälle öfter, ist schnell aus einem sozial verträglichen Hund ein defensiv-aggressiver Hund geworden. Gehen Sie also dazwischen, rufen Sie Ihren Hund zu sich und verhindern Sie, dass der andere Hund ihn weiter belästigen kann. Entgegen der oft geäußerten Meinung „Hunde klären das schon untereinander“ sollten Hunde, die nicht miteinander leben, auch nichts klären. Sie als Mensch sind verantwortlich für die Situation, denn schließlich haben Sie Ihren Hund überhaupt erst in diese Situation gebracht. Im Gegensatz dazu müssen Hunde, die in einem Rudel zusammenleben, dauerhaft und zum Teil auch ohne die Anwesenheit ihrer Menschen miteinander klarkommen. Diese Hunde müssen klären, wie sie zueinander stehen, sonst wäre ein entspanntes und harmonisches Zusammenleben unmöglich.

“WIR BLOCK’s STB FÖRDERER SEHEN UNS WIE EINE LERNGEMEINSCHAFT” HAT NICHT AUCH IN EINER VEREINSZUGEHÖRIGKEIT LÄNGST DIE GEGENWART EINE NEUE BEDEUTUNG BEKOMMEN???

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EIN GUTES gepr. PRAXISWISSEN WIE BEI BLOCK’s BERNHARDINER JUNGZÜCHTERINITATIVE WIRD VON UNS STB FÖRDERER GEWÜNSCHT - SCHLIEßLICH WOLLEN WIR AUS DIESEN KREIS SPÄTER EINMAL AUCH UNSERE FÜHRUNGS-FACHKRÄFTE REKRUTIEREN

Laufen gegen die Langeweile

Samstag, 19. Dezember 2009

Laufen gegen die Langeweile

Nicht nur Schlittenhunde wollen beschäftigt werden – Auch in Deutschland gibt es Rennen mit Wagen und Schlitten

Von alters her dienen Hunde den Menschen im hohen Norden. Als Lasttiere. Diese Anlagen tragen die modernen Schlittenhunde in sich: Sie müssen keine Rennen laufen, aber sie brauchen viel Beschäftigung. Nicht selten landen Huskys, Samojeden und Malamutes deshalb beim Tierschutz.

„Leute, die sich in den niedlichen kleinen Plüschwelpen oder blaue Augen vergucken und sich wenig über den Charakter eines nordischen Hundes informieren, geben die Tiere oft bald wieder ab“, sagt die „Nothilfe Polarhunde“ Seit 20 Jahren engagiert sie sich in der Vermittlung abgeschobener nordischer Hunde. Zwar sind Schlittenhunde in Deutschland, anders als etwa in Spanien, aktuell kein Modetrend. Doch immer wieder suchen ursprüngliche Grönlandhunde, scheinbar ewig lächelnde weiße Samojeden, schnelle Siberian Huskys und massige Alaskan Malamutes, die, kräftigsten der vier reinrassigen Schlittenhundeformen, neue und vor allem qualifiziertere Halter. Nicht selten sind es stattliche Tiere: Die Rüden erreichen 6O Zentimeter Schulterhöhe, das Gewicht schwankt von 25 Kilo beim leichten Husky bis über 40 Kilo beim Malamute.

Die Namen verweisen auf die Geschichte der Rassen: Sie wurden von Völkern im hohen amerikanischen und eurasischen Norden als Arbeitshunde eingesetzt. Huskys, um Güter schnell zu transportieren, der Rest, um schwerere Lasten zu ziehen. So entstanden zwar menschenfreundliche, aber auch selbständig arbeitende Leistungshunde, die das Zehnfache ihres Körpergewichts ziehen können und bis zu 40 Stundenkilometer schnell sind.

„Wer einen Wachhund. sucht oder einen, der ohne Leine laufen kann und kommt, wenn man ihn ruft, wird mit diesen Rassen nicht glücklich“, sagt Heike Otter. „Und auch ein Zaun von einem Meter Höhe ums Grundstück reicht nicht, wenn die Hunde Langeweile haben.“ Drei Stunden Beschäftigung pro Tag lautet eine häufige Empfehlung. „Stur neben dem Fahrrad herlaufen ist damit aber nicht gemeint“, sagt Otter. „Abwechslung und auch Kopftraining sind gut.“ Gelangweilte Hunde machen sich gerne selbständig Zerstörtes Mobiliar, aufgebrochene Kaninchenställe und gewilderte Schafe“, zählt Heike Otter als Folgen auf.

Eine Möglichkeit, Schlittenhunde auszulasten, ist der Sport. Auf mindestens 80 Rennen pro Jahr schätzt Sportwart Wolf-Dieter Polz vom Dachverband für den Sport mit reinrassigen Schlittenhunden die Zahl der Veranstaltungen in Deutschland. Wie viele Musher, also Schlittenführer, es gibt, ist ungewiss: Gefahren wird nicht nur mit reinrassigen, sondern auch mit Mischlingshunden und nicht alle, die im Gespann mit ihren Hunden die Einheit mit der Natur genießen, sind organisiert.

Wie alle Sportler müssen Schlittenhunde trainieren. „Wenn die Temperaturen unter 15 Grad gehen, also meist ab Oktober, werden die Hunde mit Rollwagen langsam antrainiert“, erläutert Polz. „Im Januar und Februar ist, idealerweise bei Schnee, die eigentliche Rennsaison, danach trainiert man wieder ab.“ Die Renndistanzen in den deutschen Mittelgebieten liegen meistens zwischen sechs und 16 Kilometern. 20 Prozent der Musher, schätzt Polz, seien Frauen. Tierschutz ist auch bei den Rennen ein Thema: Doping ist verboten, die Unterbringung der Hunde vom Transport‘ bis zum Aufenthalt im Renncamp geregelt. Tierschutzbeauftragte aus Reihen der Veranstalter und Amtstierärzte kontrollieren die Einhaltung der Bestimmungen. Ganz, ganz oft sind die Schlittenhunde echte Familienmitglieder“, sagt Polz. „Schwarze Schafe gibt es aber immer.“ Polz erinnert sich an zwei Dopingfälle. „Zur harten Sperre kam die Ächtung durch die anderen Musher“, beschreibt er die Strafe. „Ich denke, dass das Nachahmer tatsächlich abgeschreckt hat.“

Zur Sache: Das Iditarod-Rennen

Das lditarod-Rennen in Alaska gilt als das längste und härteste Hundeschlittenrennen der Welt. Es startet jedes Jahr am ersten März-Wochenende in Anchorage. Die Strecke führt entlang eines alten Goldgräbertrails über rund 1150 Meilen (etwa 1850 Kilometer) nach Nome. Der Name stammt von der an der Strecke gelegenen Ortschaft lditarod, die heute eine Geisterstadt ist.

2009 gewannen Lance Mackey und sein neun Jahre alter Leithund Larry das Rennen zum dritten Mal in Folge. Sie brauchten neun Tage, 21 Stunden, 38 Minuten und 46 Sekunden und kassierten 69.000 Dollar Siegprämie. Der zweite Platz ging an den aus Wuppertal stammenden Wahlkanadier Sebastian Schnülle. 52 von 67 -gestarteten Teams kamen 2009 ins Ziel, sechs Hunde starben während des Rennens.

Für Iditarod 2010 liegen 75 Meldungen vor. Die Startgebühr beträgt 4000 Dollar. 23 Teams wagen sich laut Veranstalter zum ersten Mal auf die Strecke 19 Schlittenführer sind Frauen.

Das heute wegen seiner extremen Härte und Kommerzialisierung nicht unumstrittene Iditarod-Rennen erinnert an die Leistung von 20 Schlittenführern mit mehr als 100 Hunden, die im Januar 1925, mitten in der Polarnacht, eine Rettungsstafette bildeten und in nur fünfeinhalb Tagen dringend benötigte Diphterie-Medikamente in die an der Beringsee gelegene Goldgräberstadt Nome brachten.

Das Lernverhalten der KREATUR HUND

Sonntag, 01. November 2009

Wenn man einen Hund hält, muss man sich Gedanken darüber machen, wie er lernt. Das ist nicht nur dann wichtig, wenn man dem Hund neue Tricks oder Übungen beibringen will, sondern auch, um zu verstehen, warum ein Hund eine Unart entwickelt oder aus welchem Grund er sich plötzlich vor einer Sache erschreckt, die ihn bisher kalt gelassen hat. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie ein Hund etwas erlernen kann, Da ist zum einen das “Lernen durch Beobachtung”. Hundehalter von mehreren Hunden können hier meist von vielen Erlebnissen berichten. Wie schnell hat der neu ins Rudel gekommene Welpe gelernt, dass es ungeheuer viel Spaß macht, im Garten tiefe Löcher zu buddeln. Wenn Besuch kommt, rennt man am besten an die Tür und bellt ganz laut. Und wo man noch etwas zu fressen findet, wenn Frauchen die Ration wieder einmal scheinbar gekürzt hat, wird ebenfalls problemlos gelernt. Wenn der Welpe sich dann aber einmal abschauen soll, wie man Pfötchen gibt oder einen Gegenstand korrekt apportiert, hört das Lernen durch Beobachtung meist auf. Durch diese Form des Lernens lernt der Hund in der Regel nur Dinge aus seinem “Normalverhalten”, also Dinge, die er freilebend draußen in der Natur auch lernen würde.

TECHNIK DER KONDITIONIERUNG Um dem Hund Übungen und Tricks beizubringen, muss man sich verschiedener Konditionierungstechniken bedienen. Da gibt es die Klassische Konditionierung und die Operante Konditionierung. Bei der Klassischen Konditionierung verknüpft der Hund einen bisher neutralen Reiz mit einem konditionierten Reiz und zeigt daraufhin eine konditioniert Reaktion. Das hört sich nun kompliziert an, ist aber an einem Beispiel relativ einfach erklärt: Wenn man dem Hund immer ein besonders gutes Leckerli aus einem Plastikbeutel gibt, der ein raschelndes Geräusch macht, wird dem Hund bald nur schon bei dem Geräusch der Plastiktüte das Wasser im Mai zusammen laufen! Ein Hund, der nie gelernt hat, dass in einer Tüte etwas Besonderes sein kann, wird auf das Rascheln der Plastiktüte gar nicht reagieren. Dieses Lernen nutzt man zum Beispiel beim Clickertraining: Hier wird das Geräusch des Clickers für den Hund positiv belegt.

Leider funktioniert das Ganze natürlich auch in die negative Richtung. Dies ist zum Beispiel beim Training mit einem ängstlichen Hund von Bedeutung. So zeigt ein Hund etwa große Angst, wenn eine Tür zuknallt. Er flüchtet dann in eine Ecke und ist für mehrere Stunden nicht mehr ansprechbar. Ursache dieses Verhaltens war ein Unfall in der Welpenzeit, beim Zuschlagen der Autotür hatten die Menschen die Rute des Hundes eingeklemmt, was dem Hund große Schmerzen bereitet hat. Seitdem ist schon der Knall für ihn negativ belegt.

Motivation durch Leckerli: Fast alle Hunde lassen sich mit einem guten Happen “bestechen”. Aber auch andere Dinge wie Spielzeug oder ein Lob wirken als Motivation beim Lernen.

DIE AUSWIRKUNGEN ZÄHLEN Bei der Operanten Konditionierung sind die Auswirkungen, die auf eine Handlung des Hundes folgen, entscheidend. Erfährt ein Hund nach einer Handlung etwas für ihn Angenehmes, wird er diese Handlung in Zukunft öfter zeigen. Ein Hund, der sich also zum Beispiel hinsetzt und dafür ein Leckerchen bekommt, wird sich in Zukunft öfter hinsetzen, denn er hat gelernt, dass es sich für ihn lohnt! Diesen Vorgang nennt man “positive Verstärkung”. Erfährt ein Hund dagegen nach einer Handlung etwas Unangenehmes, nennt man diesen Vorgang positive Bestrafung. Viele Menschen lassen sich hier durch das Wort positiv verunsichern, dies hat jedoch nur die Bedeutung eines “Pluszeichens”, sagt also aus, dass etwas hinzugefügt wird. Will man also dem Welpen beibringen, dass er nicht in den Tisch beißen darf, kann man ihn direkt nach dieser Handlung zum Beispiel mit einem Schnauzgriff korrigieren. Dies ist für den Welpen unangenehm, und so wird er in Zukunft nicht mehr in den Tisch beißen.

VEREINSAUSBILDUNGSWART -OBERRICHTER
der SV VPG Welt
SV DSH AUSBILDUNGSFORTSCHRITT
„S T A C H E L HALSBAND“
T I E R SCHUTZ G E R E C H T ???

DSH Hochleistungsdressur für’s SV - EGO???
zum Sport oder Nutz -GEBRAUCHSHUND ???
ALLGEMEINE FAMILIENHUND AUSBILDUNG ???

VPG Hochleistungshundeführer WISSEN natürlich nicht was ein Stachehalsband ist!

Zudem kann man bei der Operanten Konditionierung auch noch damit arbeiten, dem Hund nach einer Handlung etwas wegzunehmen. Bei der negativen Bestrafung nimmt man dem Hund dabei etwas weg, das für ihn angenehm ist. In Zukunft wird der Hund dieses Verhalten dann nicht mehr zeigen, denn er möchte den angenehmen Zustand ja gerne wieder erleben. Ein Hund, der etwa während des Ballspiels den Menschen anspringt, wird damit schnell aufhören, wenn der Mensch den Ball in die Tasche steckt und damit das Spiel beendet. So lernt der Hund schnell, dass das Spiel nur dann weitergeht, wenn er sich dem Menschen gegenüber respektvoll benimmt. Im Gegensatz dazu wird bei der negativen Verstärkung eine für den Hund unangenehme Folge weggenommen. Zieht der Hund zum Beispiel an der Leine, bleibt man einfach so lange stehen, bis der Hund nicht mehr zieht. Der Zug ist für ihn unangenehm, und so wird er in Zukunft gut an der Leine gehen. Diese Variante ist allerdings sehr kritisch zu sehen, denn es ist erwiesen, dass ein Hund ein gewünschtes Verhalten eher erlernt, wenn es für ihn mit einer angenehmen Folge verbunden ist.

Knackfrosch-Training: Das Geräusch des Clickers wird für den Hund positiv belegt und fungiert dann als Belohnung bei erwünschtem Verhalten.

LERNEN IM ALLTAG Und natürlich wirken diese Konditionierungsmechanismen nicht nur dann, wenn man dem Hund gezielt etwas beibringen will, sondern auch im alltäglichen Leben. Ein Hund, der am Tisch bettelt und nach einiger Zeit ein Stück vom Brot abbekommt, da der Mensch nun endlich seine Ruhe haben will, wird in Zukunft immer öfter am Tisch sitzen und betteln. Er folgt dem Prinzip der positiven Verstärkung, denn das Verhalten hat sich für ihn schließlich gelohnt! Ein Hund, der bei einem Unwetter von einem herunterfallenden Ast getroffen wurde, wird sich in Zukunft bei Unwetter fürchten und nicht mehr hinausgehen wollen. Hier wirkt das Prinzip der positiven Bestrafung, der Hund erfährt bei seinem Verhalten, einem Spaziergang, etwas Unangenehmes und wird daher nicht mehr gerne spazieren gehen. Bei all dieser Theorie darf man somit auf keinen Fall vergessen, dass ein Hund immer und ständig lernt. Daher ist es auch wichtig, sich mit den unterschiedlichen Lerntheorien auseinanderzusetzen, denn diese sind immer und überall wirksam.

ANFRAGEN bleiben UNBEANTWORTET: Erklärt mir einer warum unser als SV VEREINSAUSBILDUNGSWART auf seinen “WEB-SEITEN” schluss mit lustig -PRAXISDEMONSTRIERT mit Stachehalsband für die GEBRAUCHSTÜCHTIGKEIT der RASSE DEUTSCHER SCHÄFERHUND zeigen muss ??? SV VEREIN Persönlichkeits WERBUNG bzw. SV AUSBILDUNGSFORTSCHRITT oder ???

Aus Niedersachsen für Sie gelesen: Polizeihundeführer wegen Tierquälerei zu Geldstrafe verurteilt Die Hundeführer sollen einen Schäferhund bei der Ausbildung gequält haben. Für das Quälen eines Diensthundes hat das Amtsgericht Hannover am Mittwoch einen ehemaligen Polizei-Hundeführer zu 875 Euro Geldstrafe verurteilt. Dem 50-Jährigen wurde vorgeworfen, einen Schäferhund mit einem Stachelhalsband und Stromstößen traktiert zu haben. Ein zweiter mitangeklagter Polizist wurde freigesprochen.

Die ehemaligen Beamten der Polizeihundestaffel Hannover mussten sich vor Gericht verantworten, weil sie einen belgischen Schäferhund während der Ausbildung geschlagen, gewürgt und mit Stromschlägen gequält haben sollen. Die Männer hatten vor Gericht die Taten zugegeben. Die beiden Angeklagten bestritten aber den Vorwurf der Tierquälerei. Sie hätten den Hund davor bewahren wollen, von der Ausbildung ausgemustert und eingeschläfert zu werden.

Der Hund sei einer Polizistin zugeordnet gewesen, die nach Ansicht der Beamten mit dem Tier überfordert war. Der Schäferhund habe sie mehrfach gebissen. Um dem Tier mehr Gehorsam beizubringen, habe man sich gemeinsam für die Sonderbehandlung entschieden. Die Frau hatte als Hauptbelastungszeugin das Verfahren ins Rollen gebracht. Seit Februar 2008 sind die Männer von ihrer Tätigkeit in der Hundestaffel entbunden. Unabhängig vom Ausgang des Strafverfahrens hat die Polizei ihre Ausbildung umgestellt. “Derartige Ausbildungsmethoden gibt es bei uns nicht mehr”, betonte Hannovers Polizeisprecher Stefan Wittke.

NÄCHSTES THEMA: Zuchtzulassung (Körung) bei Angriff und Biss an Zivilperson ???