Archiv für die Kategorie ‘Basis Information’

Im 11 Lebensjahr und ab 2010 im Ruhestand

Mittwoch, 30. Dezember 2009

Mit 53 Bewertungsveranstaltungen zeigt sich mein Rüde immer noch Kraftvoll, das BILD wurde vor zwei TAGE gemacht. Dieser KLARE BLICK sagt mehr als WORTE SAGEN können. Seit Jahren mit täglichem Konditionstraining (u.a. Radfahren, gegen den Bachlauf, Schwimmen) wünsche ich mir eine noch ein langes Zusammensein.

BLOCK’s KLEINSTER 10 JÄHRIG

Auch im Jahr 2010 werde ich mit meinem Chef wie gewohnt die “FH II” ohne jedigliches Führungsgeschirr zum Leidwesen der BEURTEILER muss dieser 2000 Schritt (2 km) hinterher laufen, sonst SIEHT er mich ja nicht mehr.

Die Suche nach dem richtigen Deckrüden

Montag, 20. Juli 2009

Züchter, die hoffen, mit ihrer Zuchtlinie der Rasse einen bleibenden Stempel aufzudrücken, so dass sie besser wird, sollten für die Suche nach dem besten Zuchtrüden für ihre Hündinnen mehr Zeit aufwenden, als für irgend etwas anderes. Will man in der Hundezucht etwas leisten, darf man sich nie mit Halbheiten zufrieden geben, sondern muss sich seine Ziele hoch genug stecken. Es braucht schon einige Anstrengungen, wenn man mit den erzüchteten Tieren nicht unter den Rassedurchschnitt fallen will. Wie viel‚ mehr aber muss man sich einsetzen, wenn man über den allgemeinen Durchschnitt hinausgehen will.

Die Stärke des Zwingers sind die Hündinnen Bevor man überhaupt auf die Suche nach einem guten Zuchtrüden geht, sollte man daran denken, dass die Stärke eines Zwingers immer in seinen Hündinnen liegt. Es kostet einen Züchter keinen Pfennig mehr, wenn er nur die allerbesten Zuchthündinnen hält und füttert, als wenn er bei dem bleibt, was bloß mittelmäßig ist oder gar darunter liegt. Wer ein ernsthafter Züchter sein will, wird seine Zucht nie auf mittelmäßige oder fehlerhafte Tiere aufbauen, so sehr er auch an ihnen hängt. Er sollte den Mut haben und sie in geeigneten Familien platzieren, denn Sympathie für ein Tier ist kein ausreichender Grund, um mit ihm zu züchten. Verantwortliche Zucht basiert auf objektiv feststellbarer Qualität und nicht auf menschlichen Gefühlen. Die meisten Hündinnen, die für die Zucht nichts sind, werden in einer Familie glücklicher sein, als beim Züchter, weil sie dort mehr Liebe und Zuwendung erfahren als da, wo sie alles mit mehreren Hunden teilen müssen.
Statistiken sind ein Spiegel der Gesellschaft. Neue Erhebungen kommen hinzu, andere fallen weg
Dass man nie etwas Geringeres als einen erstklassigen Rüden für seine Nachzucht brauchen sollte, ist eine feste Regel, die kaum je gebrochen werden sollte. Es gibt eine einzige Ausnahme, und die gilt dann, wenn ein Rüde aus an sich sehr guter Zuchtlinie zwar selber nicht so in die Augen sticht, jedoch nachweislich hervorragende Nachkommen erbringt. Wenn ich hier sage „hervorragende Nachkommen“ meine ich das wörtlich, und nicht bloß, im allgemeinen zufrieden stellende oder gute! Doch dann ist das ein Risiko, denn alle Ahnentafeln der Hunde, auf die man die Zucht aufzubauen gedenkt, werden in der Folge auf diesen Rüden zurückgehen, und der Name eines unbekannten Rüden auf den Ahnentafeln kann ein Nachteil sein wenigstens für den Kenner der Rasse. So ist es zu überlegen, ob man sich nicht doch besser nach einem wirklich hervorragenden Tier umschaut.

So kommt die Hündin gut durch die Läufigkeit

Freitag, 22. Mai 2009

Auf einmal benimmt Bella sich ganz anders. Die Hundedame schläft viel und ist auf Schritt und Tritt hinter ihrem Frauchen her zeigt sich anschmiegsam und anhänglich. Die Rüden in der Nachbarschaft sind brennend an ihr interessiert und schnüffeln verstärkt an Jennys Hinterteil herum, manche werden dabei ganz aufgeregt.

Klarer Fall: Die Hündin ist im Begriff, läufig zu werden. Drei Wochen müssen Sie jetzt ganz besonders auf ihre Hündin aufpassen, vor allem in der sogenannten Stehphase, in der sie selbst paarungsbereit ist und den Deckakt zulässt. Erste Anzeichen einer Läufigkeit sind auch oft, wenn die Hündin vermehrt markiert, also Duftzeichen setzt. Mit dieser Duftspur will sie potenzielle „Verehrer“ informieren und zu gegebener Zeit anlocken. Deshalb kann es demjenigen, dessen Hündin gerade läufig ist, passieren, dass er einigen Hundebesuch bekommt. Denn der Geruch einer läufigen Hündin ist für Rüden über kilometerweite Entfernungen wahrzunehmen, und so mancher Rüde überwindet in diesem Fall auch den höchsten Zaun, um zu seiner „Angebeteten“ zu kommen. Es empfiehlt sich also, mit der Hündin nicht nur drei Wochen lang nur an der Leine zu gehen - das Wort läufig sagt schon aus, dass die Hundedame während dieser Zeit gerne ausbüxt. Sondern auch, wenn sie im Garten ist, ein wachsames Auge auf sie zu haben. Nicht nur, da sie selber in der Stehphase über den Zaun springen könnte - sondern auch, da Rüden in den Garten kommen und die Hündin decken könnten.

Sehnsüchtiger Verehrer:

Während der Läufigkeit kann es sein, dass fremde Hunde bei Ihnen auftauchen und Ihre Hündin besuchen wollen.


Spontanes Zusammentreffen: Während Ihre Hündin läufig ist, sollten Sie solche Begegnungen möglichst vermeiden, weil sie für alle Beteiligten Stress bedeuten. Am besten gehen Sie ruhige Runden auf abgelegenen Wegen. Terrasse und Garten: Auch hier sollten Sie aufpassen liebestolle Rüden springen auch über den Gartenzaun.

Beim Spazierengehen sollte der Hundehalter Wege wählen, auf denen möglichst wenige andere Hunde anzutreffen sind. So läuft man nicht Gefahr, ständig unangeleinten Rüden zu begegnen, sodass man schon aus großer Entfernung aufgeregt brüllen muss: „Achtung, meine Hündin ist läufig!“ Außerdem nimmt man so auf Halter von Rüden Rücksicht, die ansonsten ständig hinter den Duftspuren der läufigen Hündin herwären und aus diesem Grunde völlig aus dem Häuschen geraten würden. Ansonsten sollte man seine Hündin während der Läufigkeit ganz normal behandeln. Bloß kein übertriebenes Mitleid! Bella’s Besitzer zum Beispiel lassen sich überhaupt nichts anmerken, gehen sogar eher noch einen Tick sachlicher mit ihrer Hunde-Dame als sonst um. So benimmt sich auch Bella ganz normal, außer, dass sie etwas schläfriger und anhänglicher als sonst ist beziehungsweise während ihrer Stehphase oft wartend vor der Haustür steht, um herausgelassen zu werden. Und in drei Wochen ist sie auch schon wieder vorbei, die Läufigkeit, und Jenny und ihre Besitzer haben wieder für mindestens acht Monate ihre Ruhe.

Stichwort Läufigkeit Etwa zweimal im Jahr oder alle acht Monate werden nicht kastrierte Hündinnen läufig. Diese Phase dauert um die drei Wochen. Wie oft eine Hündin etwa läufig wird, ist von Tier zu Tier verschieden und hängt vom Zyklus der Hündin ab. Wärend manche Hündinnen alle sechs Monate läufig werden, werden es andere wiederum nur alle zehn.

Während des sogenannten Proöstrus, der ersten etwa neun Tage, hat die Hündin blutigen Scheidenausfluss, und die Vulva schwillt an. Bereits jetzt beginnen sich die Rüden für sie zu interessieren.

Der Östrus, auch Brunst genannt, dauert anschließend ebenfalls etwa neun Tage. Der Ausfluss wird nun klar. Etwa zwischen dem zweiten und vierten Tag des Östrus beginnt die Hündin, aufnahmebereit zu sein, die sogenannte Stehphase oder Standhitze beginnt: Die Hündin duldet das Aufreiten des Rüden. Diese Stehphase dauert wenige Tage. Danach beginnt der Metöstrus, die sogenannte frühe Nachbrunst, der etwa zehn bis zwanzig Tage dauert.

Die erste Läufigkeit findet zwischen dem sechsten und zwölften Monat der Hündin statt