Archiv für die Kategorie ‘Freizeit Hundesport’

Spiel und Spaß mit Hund im Schnee

Mittwoch, 13. Januar 2010

So wird der Spaziergang auch während der kalten Wintermonate zu einem Vergnügen

Lange Spaziergänge im frisch gefallenen Schnee machen nicht nur uns Menschen Spaß. Auch für Hunde ist das Herumhüpfen und -tollen im Tiefschnee ein Riesenvergnügen. Wenn eine verschneite Winterlandschaft lockt, zieht es viele nach draußen. Fans der kalten Jahreszeit sehnen sich nach mehr als nur ausgiebigen Spaziergängen. Sie wollen sich mit ihrem Hund in die weiße Pracht stürzen und aktiv werden. Es dauert nicht lange, bis die ersten Schneebälle geformt sind. Die meisten Hunde lieben es, diese zu fangen und in der Luft zu zerbeißen. Doch eine solche „Schneeballschlacht“ ist nicht unbedingt eine gute Idee. Beim Zerbeißen der Bälle landet immer auch Schnee im Magen. Durch die extreme Kälte wird die Magenschleimhaut derart gereizt, dass viele Hunde sich im Anschluss übergeben. Zudem kommt, dass sich im Schnee oft Streusalz- oder Rollsplittreste befinden, die den Magen stark schädigen können.

WIR BAUEN EINEN SCHNEEMANN

Dabei gibt es auch andere, völlig gefahrlose Möglichkeiten, sich mit seinem vierbeinigen Freund im Schnee zu vergnügen. Hier ein paar Vorschläge: Haben Sie schon mal versucht, sich von Ihrem Hund beim Schneemannbau helfen zu lassen? Ball-affinen Hunden kann man beibringen, einen Schneeball immer Weiter zu rollen, bis er größer und größer und größer wird. Sie müssen die Kugeln dann nur noch aufeinanderstellen. Fordern Sie Ihren Hund weiter und lassen Sie sich von ihm eine Möhre, zwei Nüsse, einen Schal und einen Stock apportieren. Kurz drapiert, und Ihr Schneemann ist fertig!

Für diejenigen, die lieber laufen als rollen, ist schnell ein kleiner Hindernis-Parcours selbst errichtet. Bauen Sie aus Schnee eine Hürde, oder legen Sie einen Stock quer auf zwei Schneehügel, sodass der Hund darunter durchkriechen kann. Von Räumfahrzeugen aufgetürmte Schneeberge eignen sich wunderbar zum Darüberlaufen. Wenn die Berge stabil genug sind, kann man auch einen Tunnel durchgraben, der später in den Parcours integriert wird - Ihr Hund hilft Ihnen sicher gern beim Buddeln.

Ein Hundesport, der wunderbar auch im Schnee ausgetragen werden kann, ist die Dummy-Arbeit. Hunden mit Jagd- oder Apportiertrieb macht dieses Spiel besonders Spaß. Das Dummy ist ein Trainingsgerät, mit dem jagdliche Aufgaben ohne den Einsatz von Wild simuliert werden. Ursprünglich wurde es für Retriever entwickelt, um deren Apportiertrieb gerecht zu werden. Verstecken Sie auf einem Feld oder im Wald mehrere Dummys. Der Hund muss diese finden und seinem Besitzer apportieren. In der Version für Fortgeschrittene können Sie die Dummys ein wenig unter dem Schnee eingraben. Das Dummy-Training bereitet sowohl Herrchen als auch dem Vierbeiner viel Vergnügen und trainiert damit in hohem Maß auch noch die geistigen Fähigkeiten Ihres Hundes. Mit etwas Übung ist auch das Spiel mit einem Frisbee eine wunderbare Beschäftigung bei Eis und Schnee. Sie benötigen nur eine für Hunde taugliche Wurfscheibe. Schrittweise bringen Sie Ihrem Hund bei, den Frisbee zu apportieren. Zuletzt sollte er sogar in der Lage sein, ihn aus der Luft zu fangen. Der Vorteil: Dadurch, dass der Frisbee aus dem Flug gegriffen wird, kommt er nie mit dem Schnee in Kontakt. Es besteht keine Gefahr, dass der Hund beim Aufnehmen der Frisbee-Scheibe Schnee frisst. Perfekt für Hunde mit einem sehr empfindlichen Magen!

Vielleicht war ja auch für Sie das eine oder andere dabei, was Sie dieses Jahr ausprobieren möchten. Fest steht: Solange man auf die Gesundheit und das Wohlbefinden aller Beteiligten achtet, sind dem Spaß im Schnee keine Grenzen gesetzt.

“EINE KALTE BERNHARDINERSCHNAUZE IST ERFREULICH WARM, GEGEN KALTSCHNÄUZIGKEIT MANCHER VEREINSZÜCHTER”

ST. Bernhardsausstellung, LG BADEN PFALZ SAAR Spezialzuchtschau, 11 Okt. 2009

Mittwoch, 21. Oktober 2009

Auf vielen ANFRAGEN und BITTEN hier ein Original Videotonaufzeichnung

Was ist Agility

Samstag, 13. September 2008

Ganz allgemein die sportliche Beschäftigung mit dem Vierbeiner. Agility, zu deutsch “Behendigkeit”, ist eine Fitnessbewegung für Hund und Mensch, die aus England kommt und vor allem in den westeuropäischen Ländern eine grosse Anhängerschaft gewonnen hat.

Es ist ein Freizeitsport, in dessen Mittelpunkt ein Hindernisparcours steht, der massgeschneidert ist für alle sportlichen Vierbeiner - ob gross oder klein, ob Rassehund oder Mischling.

Neben verschiedenen Sprunghindernissen in unterschiedlichen Höhen wie Stauden- und Buschhürde oder Mauer und Viadukt gibt es Hindernisse, bei denen die Geschicklichkeit im Vordergrund steht, so der Laufsteg und die Wippe. Das flotte Durchqueren eines Stofftunnels muss ebenso gelernt werden, wie das Passieren einer Slalomstrecke, die neben Geschicklichkeit und sportlicher Fitness auch Gehorsam beim Hund voraussetzt. Weitsprung und Klettersprung runden den 21 Hindernisse umfassenden Agility - Parcours ab, der in seiner Gestaltung nahezu grenzenlose Möglichkeiten für den Anfänger bis hin zum Wettkampfsportler bietet.

Bewertungskreterien sind zum einen das korrekte Passieren der Hindernissen, wobei Fehler mit Strafpunkten bewertet werden. Eher zweitrangig ist die Zeit, die sich an einer Standardvorgabe orientiert. Und das sportliche Ziel ist eindeutig: körperliche Fitness nicht nur bei den Vierbeinern.



weil’ s um den A G I L I T Y S P O R T mit dem H U N D geht
” Euer STAMMTISCH FÜR FREIZEITHUNDESPORT “

© W. B. März 1998


OBEDIENCE

Samstag, 06. September 2008

Obedience ist eine beliebte Freizeithundesportart geworden, die aus dem Norden Europas zu uns gekommen ist. Die erste Meisterschaft in Obedience wurde im Rahmen der Cruft’s - Show 1955 in Großbritannien ausgetragen. In den Folgejahren kam es zu weiteren Wettbewerben in den skandinavischen Ländern, den Niederlanden, Belgien und in neuerer Zeit auch österreich, Frankreich, Italien und der Schweiz. 1983 hat die FCI ein internationales Regelwerk für Obedience anerkannt.

Die verschiedenen übungen bei Obedience, sportlicher Art und des Gehorsams, verlangen vom Hund Intelligenz, Arbeitsbereitschaft und Sozialverträglichkeit. Verschiedene Ausbildungsstufen stehen auf einem sehr hohen Schwierigkeitsniveau und sind nur bei guter Harmonie zwischen Hund und Führer auszuführen.

Die wichtigsten übungen bei Obedience sind ein Test auf Sozialverträglichkeit, Abwesenheit des Hundeführers (ohne und mit anderen Hunden), die Freifolge bei Fuß, die Position (Sitz, Platz, Steh) aus dem Beifußgehen heraus oder auf Distanz, ein Hochsprung und das Aufspüren eines Gegenstandes.

Der Ringsteward,
er ist eine wichtige Persönlichkeit bei Wettkämpfen und ist Ansprechpartner der Prüflinge vor, während und nach der Prüfung. Er ist für den korrekten Ablauf verantwortlich und muss daher die notwendigen Praxis- und Sachkenntnisse besitzen.

Während der übungen gibt er die Anweisungen für die Ausführung, da der Hundeführer im Obedience bis auf wenige Ausnahmen keine Befehle ohne Aufforderung des Stewards geben darf. Er steht dem OB -Bewerter (Richter) während des gesamten Wettbewerbes zur Verfügung, hat jedoch keine Entscheidungskompetenz.

Das HERZ eines jeden VEREIN’s ist der AUSBILDER





















weil’ s um den O B E D I E N C E S P O R T mit dem H U N D geht


Mit Obedience Übungsleiterlizenz (seit 2004)
” Euer AUSBILDER STAMMTISCH “

© W. B. März 2005


Übungsspiele für den Waldspaziergang

Freitag, 05. September 2008
    übungsspiele für den Waldspaziergang

Ein Wald hat für Hunde einiges an Spielmöglichkelten zu bieten; natürlich ist hier nicht die rasante Hatz eines aufgeschreckten Wildtieres gemeint, sondern das kontrollierte Abenteuer mit Herrchen oder Frauchen als Spielleiters Waldspaziergänge eignen sich hervorragend für kleine Erziehungs und Gaudispiele.
Und:
Sie müssen als Hundeführer nichts außer Ihren Vierbeiner, seine Leine und Leckerlis mitnehmen.

    Das Wald - Eingangsspiel

Häufig finden Sie an Eingängen eingezäunter Wälder und Wildparks Gitterroste, die Wildtiere am Ausbrechen hindern sollen. Für Spaziergänger gibt es spezielle überstiege; bevor Sie mit Ihrem Hund den Wald betreten, lassen Sie ihn vor dem “Eingang” absitzen oder abliegen. Ungeübte Vierbeiner überqueren auf das Kommando “Los” brav Bei - Fuß - gehend mit Ihnen zusammen den “Einstieg”. Fortgeschrittene müssen sitzen- oder liegenbleiben, während Sie ohne Ihren bellenden Begleiter den überstieg benutzen. Bleiben Sie auf der anderen Seite kurz stehen, ehe Sie wieder zu Ihrem Hund zurückkehren; er soll so lange verharren, bis Sie dies mit einem Gegenbefehl wieder auflösen. Ausgiebiges Loben und ein Leckerli zur Belohnung nicht vergessen.

    Die Tannenzapfen - Suche

Reiben Sie einen Tannenzapfen in Ihren Händen und 1assen Sie ihn unterwegs unbemerkt vor Ihrem Hund fallen. Bevor Sie wieder umkehren, darf Ihre vierbeinige Supernase kurz an Ihrer hand schnuppern; jetzt schicken Sie Berni auf die Suche nach dem von Ihnen angefassten Zapfen. Feuern Sie Ihren Hund dabei immer wieder an und loben Sie ihn fest, wenn er den Tannenzapfen gefunden hat. Zapfen können Sie auf Spaziergängen auch gut als Ballersatz werfen.

    Der Baumstamm - Slalom

Relativ eng gepflanzte Bäume eignen sich hervorragend für einen flotten Slalom. Wichtig dabei ist, dass Ihr Vierbeiner brav Bei - Fuß geht und Sie nicht quer durch die Botanik zieht. Nehmen Sie sich eine bestimmte Anzahl an Bäumen vor und drehen Sie am Ende der Reihe wieder um. Vor und nach dem Slalom soll Ihr wedelnder Sportsfreund neben Ihnen absitzen. Unterwegs wie immer fleißig motivieren und loben. Natürlich darf auch das abschließende Leckerli nicht fehlen.

    Die Sitzbank - Hürde

Nutzen Sie Bänke in verschiedenster Weise als Hürden. Niedrige Bänke ohne Lehne sind für größere Hunde gut zu überspringen. Kleinere Vierbeiner dürfen unter höheren Bänken hindurchschlüpfen. Zwerge können zwischen den beiden Beinen einer Bank, vom einen zum anderen Ende hin, eine Acht laufen. Die Sitzfläche einer Waldbank ist außerdem eine verlockende Aussichtsplattform.

    Das Leckerli - Suchspiel

Verstecken Sie unbemerkt vom Hund ein Leckerli im Laub oder Moos. Beachten sie allerdings, dass Ihre Spürnase nicht einfach drauflos sucht, sondern nur nach Ihren Anweisungen; auf “Such” wird also gestartet, nach dem Kommando “Stopp” muss Ihr Vierbeiner jedoch sofort unterbrechen, selbst wenn das Leckerli schon sichtbar vor ihm liegt. Frisst Ihr Hund nur auf Befehl, schützen Sie ihn somit vor der Aufnahme von Giftigem am Wegesrand.

    Der liegende Baumstamm

über breite Baumstämme kann Ihr Hund toll balancieren. Führen Sie ihn langsam und vorsichtig sowie mit viel Motivation und Lob an diese übung heran. Berücksichtigen Sie, dass gerade für diese übung nicht jeder Vierbeiner zu haben ist: manche Vertreter zeigen sich rasch sehr mutig und nützen bald jeden Baumstamm für einen gekonnten Balanceakt; andere aber sind kleine Hasenfüße, die keinen Spaß an diesem Spiel finden. Letzteren sollten Sie lieber etwas anderes bieten. Auch als zu überspringende Hürde sind liegende Stämme gut geeignet.

    Der Trimm - Dich - Pfad im Wald

Trimm - Dich - Pfade halten nicht nur Zweibeiner fit, auch für Vierbeiner ist hier einiges geboten. Ob Podeste, Slalom, Hürden oder Weitsprünge, sportliche Teams werden hier fast unerschöpfliche Möglichkeiten finden. Ist Ihr Hund eher unsportlich, üben Sie mit ihm “Sitz und Bleib” oder “Platz und Bleib”, während Sie sich an einigen Stationen sportlich betätigen.




WALDINFO


Bitte nehmen Sie Rücksicht auf die Wildtiere und lassen Sie Ihren Hund nur dann im Wald frei laufen, wenn er Ihnen absolut zuverlässig folgt.

Treffen Sie andere Menschen mit einem unerzogenen, mitten durch den Wald rennenden Hund, scheuen Sie sich nicht davor, diese Leute anzusprechen; unser bellender Begleiter ist nicht nur eine potentielle Gefahr für junge Wildtiere, auch auf ihn selbst lauern etliche Gefahren im Wald:
z.B. können Hirsche und Wildschweine sehr gefährlich reagieren, der Hund kann sich im Draht verfallener Zäune verfangen oder dem Schuss eines Jägers zum Opfer fallen.

Schicken Sie Ihren Vierbeiner nicht durch eingegrabene Kanalrohre:
Ein schlafender Fuchs oder Dachs könnte sich darin verbergen und empfindlich auf diese Ruhe- und Revierstörung reagieren.

Das Spielen mit Holzstöckchen ist umstritten, denn splittern diese verletzen sie den Hund leicht im Maul; sichererer ist die Verwendung weicher Materialien wie Tannenzapfen.

Spaziergange und Spiele soll allen Teilnehmern Spaß machen:
Merken Sie, dass Ihr Hund nicht zum Spielen aufgelegt ist oder manche übungen nicht mag, wechseln Sie lieber zu einer anderen Aufgabe. Ein Wald hat schließlich genügend Alternativen zu bieten.