Lass uns Spielen
Donnerstag, 11. Juni 2009Das Spielverhalten ist unseren Tieren angeboren. Wozu es dient, darüber gehen auch in der Wissenschaft die Meinungen auseinander
Der Größere macht sich klein für den Welpen. Es geht beim Spielen von Tieren nicht um Sieg oder Niederlage - jeder darf mal der Stärkere sein, und wenn er noch so tapsig ist.
Das kennt jeder Hundebesitzer: Sein Vierbeiner lässt sich auf den Vorderpfoten nieder, hält aber den Schwanz wedelnd in die Höhe. Diese Geste richtet sich an einen Artgenossen oder Menschen und bedeutet: Spiel mit mir! Das Erstaunliche ist: Sie ist angeboren. Offensichtlich hält die Evolution sie für so wichtig, dass sie sozusagen zur Grundausstattung eines jeden Hundes gehört.
Erst seit 20 Jahren beschäftigt sich die Wissenschaft mit dem Phänomen Spiel. Damals galten Tiere gern noch als seelenlose Futtermaschinen, ihr Spiel wurde definiert als „Verhalten ohne erkennbaren Nutzen“. Nun ist aber in der Natur selten etwas nutzlos, also beschloss man, der Sinn sei, dass die Jungen ihre Muskeln und Sehnen trainieren und die Sinne schärfen. Na klar! Ein junger Gorilla geht zu seinem Kumpel und sagt: Hey, wir müssen mal wieder ein bisschen trainieren - lass uns spielen.
Sicher sind dies Effekte des Spiels und ein Grund, warum die Evolution Spielgesten genetisch verankert Und es spielen ja nicht nur Tierkinder, auch Erwachsene tun es. Durch Spiel lässt sich Neues entdecken und lernen; Wissenschaftler bewiesen, das Spielen einen positiven Einfluss auf die Entwicklung des Gehirns hat. Aber all das wissen die Tiere (vermutlich) nicht.
SPIEL ALS INVESTITION IN FREUNDSCHAFT
Beim Spielen geht es auch nicht darum, Sieger und Verlierer zu ermitteln. Stärkere Tiere zügeln ihre Kraft und lassen den Schwächeren oft genug gewinnen, die Rolle des Überlegenen wechselt ständig. Vielleicht dient es dazu, soziale Bande zu knüpfen und zu stärken, sich des Rückhalts der anderen zu versichern, sei es im Kampf um eine Führungsposition oder um Hilfe zu erhalten, wenn sich ein Tier in einer gefährlichen Situation befindet. Es gibt Filmaufnahmen, die zeigen, wie ein verletztes Zebra von anderen aus der Herde gegen ein Hyänenrudel erfolgreich verteidigt wird.
Jeder kennt die Redensart: Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft. Vielleicht schenken die Tiere einander einfach nur Zeit, die verspielt werden kann.
Tiere spielen aber auch allein. Manchmal rennen sie ausgelassen zwischen Artgenossen herum, die sich mächtig zu wundern scheinen, was in den Kollegen gefahren ist, manchmal spielt ein Tier scheinbar versunken mit einem Gegenstand.
(( Verein‘s Hauptgeschäftsstellen, Richter… überschwemmt mit Verwaltungstipps, wo und wie das Vereinsglück zufinden ist. Das zeigt nur, dass die Menschen ihr Glück nicht mehr zu schätzen wissen. ))

VEREINSFACHOBRIGKEITEN ZEIGEN NACH ZWEI AMTSPERIODEN VERWALTUNGSROUTINE ZUM TEIL STARKE BASISMÜDIGKEIT