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Zwei geschützte Prüfungstage 1.u. 2. Nov. 2008
Sonntag, 02. November 2008Lange hat mich der Gedanke beschäftigt und interessiert, eine Prüfung sowie deren Ablauf in der Gebrauchshundeklasse einer Andersartigkeit in der Neuzeit zu besuchen. Seit 1961 bin ich in der Hundeszene, viele Jahre war ich mehr als 40 von 52 Wochen im Jahr für den Hundesport an Wochenenden unterwegs.
Am ersten Prüfungstag waren 10 Hundeführer zu einem BH Prüfungswettbewerb in Bürstadt (Hessen) im (BK) Boxerclub angemeldet.
Ideale Voraussetzungen organisatorischer Art, aber auch günstige Wetterbedingungen für die vierbeinigen Freunde sorgten für eine rundum gelungene Veranstaltung. Zahlreiche Zuschauer, die den Rahmen bildeten, sahen teilweise sehr gute hund- und führerbezogene Gehorsamsübungen, obwohl die Leistungen in einzelnen Bereichen noch Wünsche offen ließen, die jedoch mit Fleiß und Ausdauer verbessert werden können.
Am späteren Samstagnachmittag konnte der Vereinsvorsitzende gemeinsam mit seinem Ausbildungswart die bestandenen Prüfungsehrungen vornehmen. Der versierte Leistungsbewerter hatte bereits bei der Abnahme der einzelnen Bewertungsstufen jeweils gute Ratschläge und Ausbildungshinweise, einen zusammenfassenden Bericht zum Stand der Ausbildung und der gezeigten Führungsleistungen erörtert.
Beim Veranstaltungsende des ersten Prüfungstages mit 10 Begleithunden erreichten alle ihr Prüfungsziel ohne Mischrasse und am zweiten Tag (VPG-Prüfung) waren es ebenfalls ausschließlich Boxer. Die BH-Prüfung soll die Grundlage einer Umweltverträglichkeit darstellen und helfen, in der Öffentlichkeit grobe Fahrlässigkeit vorbeugend auszuschließen bzw. durch den erworbenen Sachkundenachweis als Nachweis im Umgang mit dem Hund als Ausbildungsstandard sowie umweltgerechtes Führen von Hunden somit erbracht haben. Weiterführende Prüfungsstufen festigen naturgemäße Umgangsformen allgemein und können den einen oder anderen zum Vereinshundesport bzw. zur Hundezucht weiter motivieren.
Im gleichen Atemzug darf ich anmerken: Auch für mich als Fremder und Gastzuschauer hinterließ dieser Verein positive Erinnerungen, wobei ich mir Gedanken bei meiner Heimfahrt über Besuche verschiedener SV-Ortsgruppen oder anderen Nachbarvereinen, insbesondere beim Umgang mit SV -vereinseigenen Jung- und einfachen Altmitgliedern.
Zum Nachdenken: Wie viele SV-Ortsgruppen repräsentieren Mischrassen! Das Schlimme daran ist, dass einige in den OG’en eine Vorstandsposition innehaben und doch nicht den Deutschen Schäferhund vertreten, um so mehr jedoch ihre persönliche Geltungssucht versuchen umzusetzen.
SV Neuzeit! Eine offenkundige SV Arroganz verschiedener Führungspersönlichkeiten incl. der LG-Vorstände die sachbezogene Anfragen einfach unbeantwortet lassen. Dies zeigt den Führungsstiel gegenüber normalen Beitragszahlern. Der Umgang mit Altmitgliedern und Ehrenmitgliedern wie z.B. bei der Anfrage über die Führungspersönlichkeiten seit Vereinsbestehen aus der LG Rheinland- Pfalz die den SV wie er sich heute noch repräsentiert mitgestaltet haben ist beschämend, weil die Verwaltung nicht in der Lage ist, diese öffentlich bekannt zu geben bzw. die Anfrage zu beantworten. Dadurch wird dokumentiert, dass die HG an eine eigene Verwaltungssprache spricht. Desweiteren ist es beschämend Ehrengedenken in der Vereinszeitschrift zu dokumentieren und vorzugaukeln, wenn diese nicht realitätsnah vorgelebt wurde/wird insbesondere von den Vereinsführungsvorständen gegenüber wirklich verdienten ehemaligen verstorbenen LG –Vorständen wie hier in Rheinland Pfalz gezeigt wurde.
Perfektes Vereinsführungstiming hinter verschlossenen Türen anstatt offen auf Vereinsmitglieder zuzugehen. Hier wird es vorgezogen, sich bedeckt zu halten um eine evtl. Führungsposition nicht zu gefährden oder evtl. etwas Falsches zu tun, und im Hintergrund wird die persönliche Vorteilsnahme oder gar das geschickte Ausspielen gegeneinander perfekt beherrscht.
Das Beherrschen der Juristensprache gehört mehr und mehr zur SV Vereinsphilosophie. Verwaltungsfreundlich lächeln oder gar schreiben, aber das Messer bzw. die Juristenbibel in der Tasche geöffnet halten.
SV/LG/10-FH-Prüfung, Hütschenhausen 18. und 19. Oktober 2008
Montag, 20. Oktober 2008Im Herbst, wenn es dem Jahresende entgegen geht, fallen eine Menge Veranstaltungen an. Man geht von einer zur anderen. Kaum war die SV-Bundessiegerprüfung vorüber, ging es Tage später zur LG-Fährtenhundprüfung. Und nun liegt diese auch schon wieder hinter uns.
Für diese schwere Spezialprüfung haben sich insgesamt 16 Teilnehmer gemeldet. Der Andrang in diesem Jahr war groß. Ohne Teilnehmerausfall, so dass 16 an den Start gingen.
Die Vorbereitungen, die von der durchführenden OG Hütschenhausen getroffen wurden, waren hervorragend. Alles war bis ins Detail vorbereitet. Es herrschte eine angenehme Athmosphäre bei den Vorbereitungen und während den beiden Tagen der Prüfung. Hierzu haben die Hütschenhausener OG Vorstände mit ihrer Mannschaft im Wesentlichen beigetragen.
Vielen Dank, aber auch dem technischen Leiter unserem Leistungsrichter (LG/10) Kurt Lang, verantwortlich für die Fährtenleger und Fährten, ihm also und den Fährtenlegern unseren Dank und Anerkennung. Dank aber auch allen anderen Helfern und Helferinnen, die das Ihre zum guten Gelingen beigetragen haben. In diesem Zusammenhang möchte ich meine Freude darüber zum Ausdruck bringen, daß alles gut und ohne Pannen über die Bühne ging. Ich glaube, dass der Vorsitzende der LG, Hr. Scheerer, der ebenfalls als Gast zugegen war, mit den überdurchschnittlichen Leistungen und der gelungenen Veranstaltung zufrieden war.
Was wäre eine solche Veranstaltung ohne die Teilnehmer? Ihnen allen für ihr faires und sportliches Verhalten ebenfalls Dank und Anerkennung. Sie haben wieder einmal mit ihren Deutschen Schäferhunden herrliche Leistungen auf dem Gebiet der Nasenarbeit gezeigt. Sicher haben nicht alle das Prüfungsziel erreicht, es gab auch Ausfälle. Aber das ist bei einer so schweren Prüfung nicht zu vermeiden. Auch hier hängt viel davon ab, welches Los man zieht, zu welcher Zeit man an der Reihe ist, bzw. was für ein Gelände man bekommt.
Die Herren (LG/10) Leistungsrichter Wacker & Schädler hatten sich viel Mühe gegeben. Beide hatten ein schweres Amt übernommen und ich möchte an dieser Stelle einmal sagen, dass es nicht leicht für einen Leistungsrichter ist, das Richteramt zu übernehmen und jedem gerecht zu werden sowohl bei dieser als auch bei anderen Veranstaltungen auf Landesebene.
Die bereits zur Gewohnheit gewordene evtl. Standardberichtserstattung -Statistikauswertung,
siehe unter der LG/10-WEB-SEITE
Kritik ist gut – Mitarbeit besser!
SV/LG/10 Landesgruppen Fährtenhundprüfung
Freitag, 26. September 2008SV/OG Hütschenhausen Nicht zweit, sondern “vorrangig“ sollte von den Rheinlandpfälzer Schäferhundfreunden die Landesgruppen-Fährtenhund Prüfung bedacht werden, die am 18. und 19. Oktober in Hütschenhausen durchgeführt wird. Hier handelt es sich immerhin um eine der schwersten Spezialprüfungen die unser Freund „Schäferhund“ abzulegen hat. Schon immer gab es Stimmen, die negativ zur Fährtenarbeit eingestellt waren und heute noch sind. In diesem Zusammenhang sei daran erinnert, dass unser Hund durch seine Nasenarbeit sehr populär geworden ist -sei es als Spürhund bei den Diensthundehaltenden Behörden, als Rauschgift- oder Sprengstoffsucher oder auch als Lawinenhund, wobei sein Einsatz als Rettungshund nicht unerwähnt bleiben darf.
Also: Auf nach Hütschenhausen zur LG-Fährtenhundprüfung.

VEREINSFACHOBRIGKEITEN ZEIGEN NACH ZWEI AMTSPERIODEN VERWALTUNGSROUTINE ZUM TEIL STARKE BASISMÜDIGKEIT