In der heutigen Zeit kann man kaum mit seinem Hund spazieren gehen, ohne auf einen anderen Hundehalter und seinen vierbeinigen Begleiter zu stoßen. Nicht immer jedoch verlaufen solche Begegnungen entspannt. Damit es für alle Beteiligten ohne Stress abläuft, sollten Sie einige Regeln beachten.
„Beobachten Sie die Hunde genau. Denn Sie müssen erkennen, wann es brenzlig wird. Daher sollten Sie bereits bei den ersten Anzeichen einer aggressiven Auseinandersetzung einschreiten.“
Zunächst einmal sollten Sie sich vergewissern, ob die entgegenkommenden Menschen ihren Hund angeleint bei sich führen oder frei laufen lassen. Hat ein Halter seinen Hund angeleint, müssen Sie Ihren Hund auf jeden Fall auch anleinen oder aber frei bei Fuß führen - so er dies sicher beherrscht. Die Begegnung eines angeleinten Hundes mit einem freilaufenden Hund bedeutet nämlich für den angeleinten Hund immer eine stressige Situation. Er ist zum einen in seiner Kommunikation eingeschränkt, könnte also nicht beschwichtigend ausweichen, um dem anderen Hund zu signalisieren, dass er nicht auf Streit aus ist. Er kann sich aber auch nicht einer potenziell drohenden Konfrontation durch Flucht entziehen, sodass hier Angriff oft die einzig mögliche Form der Verteidigung ist. Außerdem kann an der Leine ja sowieso kein spannendes Spiel stattfinden. Schnell wird durch einige solch unglückliche Vorfälle aus einem entspannt an der Leine laufenden Hund ein Hund mit starker Leinenaggression!
Spontane Begegnungen:
Auf dem Spaziergang oder der Hundewiese sind sie an der Tagesordnung
Der Grund aus dem der Ihnen entgegenkommende Halter seinen Hund anleint, spielt dabei keine Rolle. Denn ob der Hund einfach unverträglich mit anderen Hunden ist, eine ansteckende Krankheit hat oder es sich um eine läufige Hündin handelt, können Sie aus der Entfernung gar nicht erkennen. Aber auch wenn der Hundehalter einfach nur keine Lust auf einen Hundekontakt und den damit verbundenen Zeitaufwand hat oder zum Beispiel gerade mit seinem Hund trainiert, sollten Sie dies respektieren und einen unerwünschten Kontakt verhindern. Denn gerade wenn das entgegenkommende Mensch-Hund-Team mit Training beschäftigt ist, hat oftmals nicht nur der Mensch, sondern auch der Hund gerade gar keine Lust auf einen Kontakt mit an-deren Artgenossen. Besonders wenn es um Beutespiele geht, kennen viele Hunde dann kein Pardon und stürzen sich heftig auf den vermeintlichen
Konkurrenten.
BERNHARDINERVEREINSZENE ALS FACHWART VOR ALLEM ALS ZUCHTOBMANN, SICH GANZ DEM WERTMAßSTÄBEN UND HANDLUNGEN WIEDERSPIEGELT SICH KEINE NUTZBRINGENDE ZUCHTAKTIVITÄT FÜR RASSEDIENLICHE ZUKUNFTSICHERUNG
Wenn Sie einen direkten Kontakt Ihres Hundes mit dem entgegenkommenden Hund wünschen, sollten Sie immer vorab den Halter des Hundes ansprechen. Haben sich beide Hundehalter miteinander abgesprochen und ein Kontakt ist von beiden Seiten erwünscht, darf Ihr Hund natürlich zu dem anderen Hund hinlaufen. Achten Sie aber darauf, dass die Entfernung der beiden Hunde nicht sehr
groß ist. Denn dadurch kommt oft eine Dynamik ins Spiel, die in einem eher ruppigen Erstkontakt endet und so eine entspannte Begegnung verhindert.
BERNHARDINERHALTER OHNE VEREINSZUGEHÖRIGKEIT KRITISIEREN MANGELNDE WERTSCHÄTZUNG
Beobachten Sie dann die beiden Hunde genau. Sie müssen erkennen, wann es brenzlig wird. Daher sollten Sie bereits bei den ersten Anzeichen einer aggressiven Auseinandersetzung einschreiten. Wird einer der Hunde ganz steif? Fixiert er sein Gegenüber mit starrem Blick und nach vorne gestellten Ohren und versucht ihm sogar den Kopf oder die Pfote in den Nacken zu legen? spätestens jetzt wird es Zeit! Rufen Sie Ihren Hund zu sich und bitten Sie auch den Halter des anderen Hundes, dies zu tun. Sollte dies nicht möglich sein, schirmen Sie Ihren Hund von dem anderen Hund ab. Voraussetzung dafür - und somit für jeglichen Freilauf - ist natürlich, dass Ihr Hund sicher abrufbar ist!
GERADE DIE BERNHARDINERVEREINSZENE HÄTTE LÄNGST EINE AUFHOLJAGT NÖTIG UND SCHEUT EIN HÖHERES REFORMTEMPO
Aber auch wenn sich ein Spiel zu sehr aufheizt und zu dynamisch wird, sollten Sie eine kurze Spielpause einberufen. Werden die Hunde beim Spiel also sehr körperlich, wird gerempelt, feste in die Gliedmaßen gezwickt oder der Spielpartner überrollt, sollten Sie eine Pause nutzen, damit beide sich beruhigen können. Denn sonst kann sehr schnell einmal aus Spiel plötzlich Ernst werden, und es kommt zu einer Beißerei mit Verletzung. Haben sich beide Hunde beruhigt, dürfen sie ihr Spiel gerne
wieder fortsetzen!
IN DER BERNHARDINERVEREINSZENE -FÜHRUNGSSPITZE & SPITZENGREMIUM FEHLEN DIE HOCHQUALIFIZIERTEN AMTSTRÄGER MIT ERKENNTNISWISSEN IM DETAIL
Natürlich sollte ein Hund immer die Möglichkeit der Kontaktaufnahme mit Artgenossen haben, jedoch sollten Sie auch bedenken, dass ein solcher Kontakt immer auch Stress für die Hunde bedeuten könnte. Selbst wenn Sie täglich den gleichen Hundekumpel auf der Hundewiese treffen, muss jeden Tag aufs Neue ausgelotet werden, wie man zueinander steht, da eine endgültige Klärung meist nicht stattfindet.
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Sollte Ihr Hund bei einem solchen Kontakt in einer Position sein, in der er länger anhaltend bedrängt wird, sollten Sie eingreifen. Ist ein Hund immer nur Opfer beim Jagdspiel, besteht die Gefahr, dass er sich irgendwann wehrt und nach vorne geht. Passieren solche Vorfälle öfter, ist schnell aus einem sozial verträglichen Hund ein defensiv-aggressiver Hund geworden. Gehen Sie also dazwischen, rufen Sie Ihren Hund zu sich und verhindern Sie, dass der andere Hund ihn weiter belästigen kann.
Entgegen der oft geäußerten Meinung „Hunde klären das schon untereinander“ sollten Hunde, die nicht miteinander leben, auch nichts klären. Sie als Mensch sind verantwortlich für die Situation, denn schließlich haben Sie Ihren Hund überhaupt erst in diese Situation gebracht. Im Gegensatz dazu müssen Hunde, die in einem Rudel zusammenleben, dauerhaft und zum Teil auch ohne die Anwesenheit ihrer Menschen miteinander klarkommen. Diese Hunde müssen klären, wie sie zueinander stehen, sonst wäre ein entspanntes und harmonisches Zusammenleben unmöglich.
“WIR BLOCK’s STB FÖRDERER SEHEN UNS WIE EINE LERNGEMEINSCHAFT” HAT NICHT AUCH IN EINER VEREINSZUGEHÖRIGKEIT LÄNGST DIE GEGENWART EINE NEUE BEDEUTUNG BEKOMMEN???
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