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Das Gebiß muß kräftig, gesund und vollständig sein (42 Zähne gemäß der Zahnformel) . Der Deutsche Schäferhund hat ein Scherengebiß, d.h. die Schneidezähne müssen scherenartig ineinandergreifen, wobei die Schneidezähne des Oberkiefers scherenartig die des Unterkiefers überschneiden. Auf-, Vor- und Rückbeißen ist fehlerhaft, ebenso größere Zwischenräume zwischen den Zähnen (lückenhafte Stellung). Fehlerhaft ist ebenso die gerade Zahnleiste der Schneidezähne. Die Kieferknochen müssen kräftig entwickelt sein, damit die Zähne tief in die Zahnleiste eingebettet sein können.

ZäHNE ZEIGEN LASSEN
Dem Hund soll angewöhnt werden, dass er ohne sich zu wehren seine Zähne ansehen lässt. Vielleicht will man doch eines
Tages einmal ausstellen und wenn man dann erst anfängt, ihm das klarzumachen, hat man schon mit einigen Kilos mehr zu
kämpfen. Der Hund sitzt dabei. Entweder steht man dann rechts neben dem Hund und probiert es so, sicherer und alle
Ausflüchte im Keim erstickend ist es aber, wenn man den sitzenden Hund, über im stehend, leicht zwischen die Knie
klemmt. Dann hält man mit der linken Hand seinen (Kopf über der Schnauze fest, mit der rechten zieht man bei
geschlossenem Maul die vorderen Lippen nach oben und unten auseinander, so dass man die ganze Vorderreihe
der Zähne sieht.) Danach erfolgt das gleiche bei leicht geöffnetem Maul von rechts und links.
Auch wenn man das nie in der Ausstellungspraxis brauchen sollte, kann es sich immer noch bei der Zahnpflege,
der Zahnkontrolle (Zahnwechsel) und beim Tierarzt bewähren, ganz abgesehen davon, dass
eine Gehorsamkeitsübung nie umsonst ist für das Verhältnis zwischen Ihnen und dem Hund.

Viergang beim DEUTSCHEN SCHäFERHUND
Vier GANGARTEN sind für den Hund typisch
Der SCHRITT ist die langsamste; er kann weit ausholend, kurz und trippelnd und mehr oder weniger federnd sein.
Der TRAB ist eine Gangart, die nur wenig ermüdet. Er ist allerdings weniger regelmäßig als beim Pferd.
Beim PASSGANG werden die Gliedmaßen einer Körperseite gleichzeitig angehoben und aufgesetzt.
Der GALOPP ist die schnellste Gangart.
Beim Hund ist er vorwärts schleudernd und nimmt die ganze Rumpfbrücke stark in Anspruch. Der Rumpf wird durch die
Hinterhand nach vorne geschleudert und von der Vorderhand aufgefangen. Die Wirbelsäule krümmt sich dabei derart,
dass die Hinterläufe weit nach vorne ausholen können. Die Bewegung hat einen starken Sauerstoffverbrauch und die
Erzeugung von viel Milchsäure zur Folg zu übermüdung und Muskelschmerzen, wenn der Hund sich übermäßig anstrengt.
Beim SCHWIMMEN bewegt sich der Hund wie im Trab. Nase und Schwanz werden über dem Wasserspiegel gehalten, der Körper
liegt schräg.
" Euer SACHKUNDE HUND DE " ![]() © W. B. März 2005 |
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